24. April 2014
von Anja
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Facebook Video Auto-Play abschalten (iOS)

Facebook-LogoFacebook hat vor kurzem wieder eine Neuerung eingeführt. Finden sich im Newsfeed eingebettete Videos, werden diese automatisch gestartet. Zum Glück zwar stumm, aber jedes Video frißt vor allem bei Mobilgeräten am Netzwerkverbrauch und auch an der Leistung. Meist dauert es einen Weile, bis man diese neue Funktion überhaupt bemerkt. Dann ist die Frage: Muß das sein? Kann man das nicht abstellen?

Man kann. Eingeschränkt zumindest. Verfügt man gerade über WLAN wird einem die Autoplay-Funktion aufgezwungen. Erfolgt die Verbindung jedoch nicht über WLAN, läßt sich das automatische Abspielen stoppen. Sogar sehr einfach. Man muß nur wissen, wo.

Hier eine kurze Anleitung für iOSWeiterlesen →

21. April 2014
von Anja
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Kontrast-Tage

Nordsee bei DangastIm Leben anderswo waren die letzten beiden Tage extrem kontrastreich. Gegensätzlicher geht es kaum. Die beiden Tage an sich unterschieden sich vollkommen und der heutige Tag hatte auch den einen oder anderen Kontrast zu bieten.

Gestern war ich 700 km im Auto unterwegs. Durch halb Deutschland. Von Bad Segeberg nach Oldenburg, von Oldenburg nach Taunusstein. Mit einem spontanen Umweg über Dangast für einen kurzen Zwischenstop zum Luftholen an der Nordsee (es war sogar Wasser da, ich hatte ja mit Ebbe gerechnet). Gestern Nachmittag noch im Flachland mit Meer, am Abend dann wieder im eher bergigen, extrem gewässerarmen Untertaunus.

Ich hätte nicht damit gerechnet, aber die Autofahrt an sich war überraschend kontrastarm. Kein Stau, nur kurz auf der ersten Etappe Richtung Oldenburg vor einer Baustelle stockte es. Die 442 km von Nord nach Süd konnte ich locker durchfahren. Abgesehen von Geschwindigkeitsbegrenzungen in Baustellen. Sehr, sehr angenehm. Aber: Außer der guten halben Stunde an der Küste und einem kurzen Spaziergang unterm Sternenhimmel nach der Ankunft, war der Tag extrem bewegungsarm.

Das mußte ich heute anscheinend ausgleichen. Mit Kontrastprogramm. Weiterlesen →

12. April 2014
von Anja
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Im Leben anderswo: Bänke

Bank am See im Raakmoor.Immer, wenn ich ein paar Tage zu Hause bei meiner Mutter war, ging ich ins Raakmoor. Irgendwann nahm ich mal den Fotoapparat mit. Dabei entstand ein Bild von einer Bank am See, welches mir aus irgendwelchen Gründen sehr ans Herz gewachsen ist. Ganz unbewusst begann ich seitdem, immer wieder Bänke zu fotografieren. Mit dem alten Handy, dem ersten Smartphone, der Pentax, der Canon-Digiknipse, dem iPhone. Schnappschüsse, etwas durchdachtere Bilder. Alles quer Beet. Mittlerweile sind einige Bänke von unterschiedlichen Orten zusammengekommen. Die sammle ich jetzt hier auf einer extra Seite im NetLeben. Ob ich sie irgendwann, irgendwohin ausquartiere, weiß ich noch nicht. Erstmal finden sie hier ihren Platz.

Ich weiß nicht, was mich an den Bänken reizt. Diesen Orten zum Verweilen. Denn ich setze mich nahezu nie auf eine dieser Bänke. Ich laufe meist an ihnen vorbei. Überlege, ich könnte mich ja auch mal hinsetzen und eine Pause einlegen und stelle dann fest, dass mir aber gar nicht nach sitzen und Pause machen ist.

28. März 2014
von Anja
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Früher war mehr flattr

Ein Gedanke, der mir zur Zeit immer öfter wieder durch den Kopf geht: „Früher war mehr flattr.“ Nicht, dass ich hier jemals viel geflattrt worden wäre, das meine ich gar nicht. Gut, es gab Zeiten, da gab es immer hin und wieder mal was, dann bin ich abgesoffen und jetzt fange ich wieder von vorne an.

Aber es gab manchmal etwas. Ich habe das Gefühl, das flattrn ist vollkommen aus der Mode gekommen. Auch bei mir selbst. Seit gefühlten Ewigkeiten habe ich flattr nicht mehr benutzt. Mein Konto dümpelt ohne Budget vor sich hin, ich muß soagr über meine Zugangsdaten nachdenken. Warum eigentlich? Warum investiere ich nicht mehr eine gewisse Summe, um damit anderen zu zeigen, dass ich gut finde, was sie geschrieben haben? Warum ist der Klick auf den flattr Button eines Blogposts so viel schwieriger, als der auf die anderen Social Media Links? Ja, mich hat in letzter Zeit tatsächlich manches Mal schlicht mein nicht aufgeladenenes flattr Konto daran gehindert. Aber den Schritt, es einfach mal wieder mit einer Summe zu bestücken, für den habe ich immer gerade keine Zeit. So, wie ich überhaupt im letzten Jahr oft keine Zeit hatte, überhaupt etwas zu lesen. Da ging dann auch flattr mir irgendwie verloren.

Während ich so darüber nachdenke, fällt mir ein sehr guter Artikel zu flattr von Kristine Honig-Bock ein, ich suche nach ihm und sehe mit Schrecken, dass das bereits 2012 war.

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24. März 2014
von Anja
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Facebook als Informationsquelle

Facebook Interessenliste Kinderbuchautoren und VerlageKürzlich wurde ich wieder gefragt, wo ich denn immer diese ganzen Bücher für meine Tochter auftreibe. Also die, die nicht gerade megapräsent in den großen Buchhandlungsregalen stehen. Klar, wir haben hier eine Buchhandlung vor Ort, da gibt es immer mal wieder etwas zu entdecken. Viele Bücher haben wir auf der Frankfurter Buchmesse gefunden und auf die Wunschliste gesetzt.

Aber „Lindbergh – Abenteuer einer fliegenden Maus“ zum Beispiel (Rezension im Familienblog), das war zur Frankfurter Buchmesse noch nicht erschienen, auch sonst war es noch nicht präsent. „Wo hast Du das gefunden?“, wurde ich auch da zum wiederholten Male gefragt. „Netzwerke“, antwortete ich. „In Sachen Bücher mag ich vor allem Facebook.“ „Facebook????“, lautet da oftmals die völlig erstaunte Antwort.

Ja, Facebook. Sicher, Facebook ist ein Freunde-Netzwerk, umstritten, geliebt, und gehaßt. Je nachdem, mit wem man sich unterhält. Aber dass sich Facebook auch gezielt als Informationsquelle einsetzen läßt, ist vielen nicht bewußt.  Vor anderthalb Jahren schrieb ich hier schon mal etwas über Facebooks Interessenlisten. Dass ich sie mag und wie man sie anlegt.  Da mir zu dem Thema aber in letzter Zeit wieder so häufig unterkommt, greife ich es jetzt noch einmal frisch auf.

Was nützen mir diese Interessenlisten? Nun, ich kann Seiten von Firmen, Bloggern, Vereinen, Künstlern usw. für mich in Schubladen packen (vorausgesetzt natürlich, es gibt von den Betreffenden eine Facebook-Seite). Kann das, was mich interessiert, thematisch sortieren. Ich muß mir nicht alle Seiten in meinem Newsfeed anzeigen lassen, ich muß noch nicht mal bei allen Seiten auf „Gefällt mir “ klicken, um mitzubekommen, was da so läuft. Bei manchen möchte ich vielleicht auch nur wissen, was die so machen (aus beruflichen Gründen o.ä), von „gefallen“ kann eventuell gar keine Rede sein.

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7. März 2014
von Anja
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Facebook: In Sachen Freundschaftsanfragen

Es ist schon lange her, dass ich mich hier mal zum Thema Freunde bei Facebook geäußert habe. Zur Zeit flattern bei mir gehäuft Freundschaftsanfragen rein, welche ich nicht zuordnen kann. Mir sagen die Namen nichts, die Profilbilder ebensowenig. Manchmal vermute ich vielleicht noch eine Verbindung und sehe mir die Chronik des Anfragenden an.

Dann frage ich mich, was soll das? Wozu schickt mir jemand mir Unbekanntes eine Freundschaftsanfrage? Aus reiner Sammelwut/ -Leidenschaft? Nein, ich gehöre nicht zu den Jägern und Sammlern, und werde damit auch nicht anfangen, nur weil mir diverse Leute Angebote machen.

Ich akzeptiere nur Freundschaftsanfragen von Menschen die ich persönlich kenne. Oder von solchen, die ich in den Weiten der virtuellen Welt gut kenne. Nicht nur, weil da jemand aus nur ihm bekannten Gründen auf den „Freundschaftsanfrage senden“ Button bei Facebook geklickt hat.

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4. März 2014
von Anja
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Dafür habe ich heute keine Zeit

Morgensonnenschein am Waldesrand…aber ich mache es trotzdem!
So dachte ich heute Morgen. Das Kind machte sich als Seehund auf den Weg zur Schul-Faschingsfeier und draußen kündigte sich ein herrlicher Tag an. Es war noch frostig, die Wiesen noch weiß gefroren, aber die Sonne strahlte vom Himmel. Verlockend. Sehr verlockend. Ich mag die Morgenluft. In den letzten Jahren ist es selten geworden, dass ich gleich morgens rausgehe.

Warum eigentlich? Ja, das Pferd ist tot. Wann immer ich frei hatte, führte früher der erste Weg nach oben zum Stall. Seitdem die alte Oma nicht mehr lebt, ist immer etwas anderes wichtiger. Einkaufen. Putzen. So viele freie Tage in der Woche habe ich dann ja auch nicht.

Auch heute war mein Tagesplan voll. Hausputz stand an. Diverse Dinge mußten gelesen und durchgearbeitet werden. Texte wollten erdacht und getippt werden. Alles wichtig. Wie immer. Ich blickte sehnsuchtsvoll nach draußen. Endlich so ein richtig schöner Morgen mit Sonne, die Luft roch nach Frühling. „Du mußt heute viel schaffen, du hast nur den Vormittag“, mahnte es in meinem Kopf.

einsamer ZaunpfahlWas tat ich? Ich zeigte meinem Kopf und den Tagesplänen einen Vogel, suchte die dicken matschgeeigneten Stiefel hervor, zog mich an und ging los. Atmete die leicht frostige Luft ein. Dachte an den Hausputz. Verwarf das schlechte Gewissen und beschloß das einzig Gescheite: ein geputztes, ordentliches Haus ist lange nicht so wichtig, wie eine aufgeräumte Seele. Hausputz hilft eher selten bei letzterem.

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26. Februar 2014
von Anja
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Dabei beim MLAB-Kurs Kinderzimmer-Productions

MLAB RoboIm letzten Jahr habe ich am ersten offenen Onlinekurs des Medialiteracylabs teilgenommen. Damals ging es um gute Apps für Kinder. Auch in diesem Jahr bietet das MLAB wieder einen (kostenlosen) Kurs an. Dieses Mal zum Thema »Kinderzimmer-Productions«. Was machen die Kinder und Jugendlichen eigentlich so an ihren Computern, Tablets, Smartphones? Wobei »machen« in diesem Falle wirklich das aktive selber produzieren meint. Videos, Podcasts, schreiben, bauen…Was wissen wir Erwachsenen darüber? Was verstehen wir davon? Finden wir es raus.

Der Kurs richtet sich vor allem an Medienpädagogen, Lehrer, Erzieher und andere, die beruflich mit Kindern/ Jugendlichen zu tun haben. Aber auch Eltern und andere Interessierte sind willkommen. Es gibt mittlerweile 30 Arbeitsgruppen zu unterschiedlichsten Bereichen. Genaue Kursinformationen, sowie eine Auflistung der Gruppen gibt es auf den Seiten des MLAB. Hier können sich Interessierte auch anmelden.

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25. Februar 2014
von Anja
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Kinderseiten: Meine-Forscherwelt.de

Mein-Forschergarten.deUnter meine-Forscherwelt.de findet sich ein Forschergarten für Kinder. Ein Garten im Internet? Ja, ein virtueller Garten zum Entdecken und Erforschen. Der Forschergarten wurde entwickelt von der Stiftung Haus der kleinen Forscher und wird von einigen namhaften Partnern unterstützt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und war nominiert für den Digita 2013.
Hinweis: der Forschergarten ist sehr umfangreich es gibt unglaublich viel für die Kinder zu entdecken. Deswegen werde ich hier nur kleine Ausschnitte direkt ansprechen. Sonst würde dieser Beitrag jeden Rahmen sprengen.

Was verbirgt sich im Foschergarten?

Öffnet man die Seite, wird man von zwei freundlichen Kindern (Juli und Tim) begrüßt, die sagen: „Komm mit unseren Forschergarten.“ Das heißt, die Seite eignet sich zunächst auch für Kinder, welche noch nicht lesen können. Sie ist optisch sehr ansprechend gestaltet, mit einem wunderschönen Bild von zwei Kindern im Wintergarten in einer Schneelandschaft (Garten wechselt je nach Jahreszeit). Die Seite stellt sich übersichtlich und aufgeräumt dar, so dass das Kind nicht überfordert wird. Juli und Tim führen die Besucher auch weiter durch den Forschergarten, von beiden gibt es auch Steckbriefe.

Das Kind wird also zunächst auch akustisch begrüßt, dann kann es sich orientieren. Geht es mit dem sehr großen Mauszeiger über die Seite, verwandelt sich der Zeiger öfter mal in eine Hand mit Zeigefinger und zeigt dem Kind dadurch, dass es etwas anzuklicken gibt.

Zentrale Links sind nicht nur schriftlich zu erkennen, sondern werden auch vorgelesen. Das ist manchmal etwas ungünstig, weil diese Punkte sehr eng zusammen liegen und dadurch ein akustisches Wirrwarr entstehen kann. Geht das Kind allerdings langsam von einem Ort zum anderen und hört sich erst mal einen Satz zu Ende an, ist es kein Problem. Die Sprache ist gut verständlich und Kind weiß sofort, was sich hinter den Links verbirgt.

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20. Februar 2014
von Anja
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Gedanken zum WhatsApp-Theater

(Achtung. Dieses ist ein subjektiver, spontaner Beitrag. Er kann durchaus leichte Spuren von Ironie enthalten)

WhatsApp, die App, mit welcher man munter Kurznachrichten hin- und her schicken kann. Mit Gruppenfunktion. Der Hype bei Jugendlichen. Läuft Facebook den Rang ab. Kostenlos. Äh, nee, Moment. Kostenlos? Da gab es den ersten Aufschrei, damals. Als WhatsApp sagenhafte 89 Cent pro Jahr für die Nutzung des Dienstes haben wollte. Also quasi soviel, wie man vor WhatsApp noch für 2-3 sms gezahlt hatte.

Ja, genau. Die Nutzer regten sich über weniger als 1 € Kosten pro Jahr auf. Nicht etwa darüber, wie WhatsApp mit den eigenen Daten umging. Was die App alles so an Berechtigungen einfordert. Aber das ist in unserem Land ja normal. Das mit dem Nicht-Aufregen über das Ausspioniert werden. Man hat ja nichts zu verbergen. Kurze Aufregung also um die Kosten, Schulterzucken, Weiternutzen. Millionenfach. Ach ja und dann war da doch mal was, das WhatsApp gehackt wurde, oder? Wieder großes Theater. Kurzes Aufregen, kurze Panik, Schulterzucken, Weiternutzen.

Und ich? Mich interessierte das alles nicht. Ich habe WhatsApp einfach ignoriert. Freundlicherweise war es auf meinem Sony Xperia Active zwar vorinstalliert, wollte sich aber partout nicht überreden lassen, mich mitspielen zu lassen. Gut, war mir recht. Lieferte mir eine einfache Ausrede, WhatsApp nicht zu nutzen. Ich sah weder den Sinn für mich, noch hatte ich ernsthaft Interesse daran, noch jemandem meine Daten auszuhändigen. Gerade bei Apps, welche (sogar offiziell) Zugriff auf meine Kontakte wollen, bin ich zurückhaltend.

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