Buchmesse: Arroganz der Schulbuchverlage

Eines vorweg: in diesem Artikel schreibe ich als Mutter meine ganz persönlichen Eindrücke, die sich mir bei der Frankfurter Buchmesse vermittelt haben. Ich bin keine Lehrerin, schreibe keine Schulbücher, sondern nur Mensch und habe „nur“ ein Kind im Grundschulalter, welches mit den Schulbüchern unterrichtet wird.

 

Buchmesse. Ich gehe hin, mir geht es um Bücher, Apps und mehr rund um Kind und das auch in Verbindung mit Schule. Ich hatte auch einen Blick darauf, was es an schulbegleitendem Material gibt. Allen Eltern bekannt sind sicher die Blöcke, die es schon für Schwungübungen und Co. für Vorschulkinder gibt.   Ja gut, die belohnen Kind dann mit Punkten, sind im Prinzip aber immer gleich aufgebaut. Die Lösungen gibt es dann meist direkt auf der Rückseite, schummeln lernt Kind also auch ganz einfach. Meine Tochter hat zu diesen Blöcken genauso selten Lust, wie zu den Heften nach demselben Prinzip. Grundsätzlich ist sie aber sehr interessiert am Lernen, also wo sind die Hefte, die ihr Spaß machen und die nicht nur wie  zusätzliche Hausaufgaben erscheinen? Wenn es da welche gibt, dann würde ich sie gerne kennenlernen. Am zweiten Stand kamen mein ehemaliger Mann und ich zu dem Schluß, dass wir sie direkt fragen und vielleicht selber etwas basteln.

Ich frage mich: Warum gibt es denn keine Lernblöcke oder Materialien, die einfach Spaß machen? Die zwar zum Unterricht passen, aber dennoch nicht aussehen wie Hausaufgaben und Schule? Liegt das vielleicht daran, dass diese Sachen zu  großen Teilen auch von den Schulbuchverlagen gemacht werden?

Ja und bei Schulbuchverlagen bin ich dann bei meinen Eindrücken von eben diesen, wie ich es bei der Buchmesse vermittelt bekam. Wir gingen voll gespannter Erwartungen zu einer Veranstaltung im Forum Bildung: Die Zukunft des Schulbuches

Gäste sollten sein: Prof. Matthes,

Es klang, als wären die voraussichtlich zu erwartenden Positionen bei dieser Podiumsdiskussion gleich verteilt, die Plätze waren auch entsprechend neben der Moderatorin verteilt. Links Prof Matthes und rechts André Spang. Moment? Der Platz blieb leer. Denn dank Twitter waren wir vorher informiert Andre Spang war Bahn-Opfer geworden und damit nicht anwesend. Auch wenn die Moderatorin auf einem evakuierten Flughafen beharrte, es war nur ein Zug. Wleche Bedeutung das für die folgende Diskussion hatte, wurde relativ schnell deutlich. Denn nun hatten die konsequenten „Es gibt nichts neben dem klassischen-Schulbuch“-Vertreter keinen wirklichen gegenpart.

Leider läßt es sich ziem

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