Eigentlich kann ich mich ja ganz gut in eine Sache vergraben. Ohne mich groß ablenken zu lassen. Und wenn ich mich ablenken lasse, komme ich trotzdem noch konzentriert voran. Aber heute ist so ein Tag, an dem geht gar nichts.

Angefangen mit einem Dienstplan, der Existenzängste hervorruft. Obwohl ich es besser wissen sollte, dass die Dinger selten bis zu ihrem Datum im Ist-Stand durchhalten.

Dann ein seltener Tagesanfang, mit reinem Privatvergnügen, einem frühen Ausritt. Auch schon seit Monaten nicht mehr gemacht. Wieder entspannt. Voller Tatendrang will ich lernen. Da klingelt das Telefon. Nichts mit freien Tagen bis Samstag. Morgen, übermorgen arbeiten. Nach dem Dienstplanschock vom Morgen kann ich nur annehmen. Will ja auch was zum Essen kaufen können. Aber ich muß alles umplanen. Ich wollte viel lernen, mit den Studienheften meines Social Media Manager Kurses vorankommen. 

Aber nun? Ich fange an zu lernen, bin mit meinem Kopf aber immer dabei, welche Termine ich absagen muß, was ich organisieren muß, ärgere mich über den Verlust der freien Tage, bin erleichtert über mehr Honorar.

Weg ist sie, die Konzentration. Als sie endlich wieder kommt, muß ich auch schon los, meine Tochter vom Hort abholen. Nur, damit sie mir erzählt, dass sie jetzt mit ihrer Freundin geht. Dafür scheint jetzt die Sonne, ich mache etwas im Wildgarten. Gelernt habe ich heute so gut wie nichts. Ob das heute Abend noch was wird?

Manchmal bräuchte man einfach mal eine kleine Insel für sich. Aber vielleicht ist das alles auch eine gewisse Frühlingsunruhe?

1 Kommentar zu “Die Konzentration beim Lernen

  1. Das kommt mir sehr bekannt vor. Es gibt Tage an denen geht einfach nichts oder etwas wirft einen so aus der Bahn, dass man die Pläne über den Haufen wirft.

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