Die Sache mit dem Hut

Nein, nicht mit einem richtigen Hut. Die Sache mit dem Hut, unter den alles passen soll. Heutzutage gibt es da ja diverse Mindmapping Apps, aber ich merke, mein Kopf (der, der nicht unter einem Hut steckt) sortiert das immer noch viel besser. Vor allem habe ich den immer dabei. Manchmal helfen auch noch der analoge Stift mit einem Blatt Papier oder irgendetwas zum draufschreiben.

Ich ändere mich. Ich entwickle neue Pläne, habe ein neues Ziel. Das heißt Fernbildung. Konkret: Social Media Manager. Ich und Social Media Manager, pah. Ich soll in soziale Netzwerke? Mich da öffentlich machen?

Aber mal ehrlich? Habe ich das nicht schon lange getan? Ich bin zumindest in Teilen prima zu ergooglen.

Dann kann ich das auch ausarbeiten. Mich reizt das Thema, ich brauche dringend eine neue Perspektive, neues Futter auch für mein Gehirn, einen Ausweg aus meinem ewigen Dilemma. Der Einstieg ist mir sehr viel besser gelungen, als ich es gedacht hätte. Ich hoffe, ich kann das wenigstens annähernd so beibehalten. Ein Teil meines heutigen Planes hat zumindest mal nicht geklappt. Mein Termin bei einer Fotografin wurde wegen Krankheit abgesagt. Also noch kein Foto, mit dem ich mir ein Profil herausarbeiten könnte. Gut, kann ich mich weiter verstecken 😉

Aber da ist sie wieder, die Sache mit dem Hut. Wie bekomme ich das alles zusammen? Wie soll das Profil aussehen? Binde ich die alten Sachen mit ein? Bekomme ich die reanimiert? Ich alleine? Das, was wir vorher nicht mal zu zweit geschafft haben? Kann ich das, nur weil ich gerade mal wieder so etwas wie Leben in mir spüre?

Ich will diesen Fernkurs zügig und trotzdem gut und vor allem mit Chancen für die Zukunft schaffen. Ich will die Fortsetzung des Feen-Buches für meine Tochter schreiben (das wird sehnsüchtig erwartet), ich muß mir eine Sternenparty ausdenken. Die findet zwar erst im Juni statt, aber die letzten Jahre zeigen, das Vorbereitung alles ist. Sollen ja auch nicht nur ein paar Sterne an den Wänden kleben, wenn die Kinder auf Schatzsuche gehen. Ja, für alles habe ich Ideen. Vage.

Das grobe Thema des Buches ist vorhanden, der Anfang ist gemacht. Für die Party weiß ich wenigstens schon, wie ich das Abendessen durchführe. Aber die Sache mit dem Profil…

Doch, im Grunde weiß ich auch da einiges. Bevor ich es umsetze, will ich das aber noch mehr ausgearbeitet haben. Es soll stimmen, das bin ich mir schuldig. Ja, ich bleibe mir auch dabei treu. Es soll Hand und Fuß haben, überallhin transportierbar sein, und eben alles unter einen Hut bringen. Ich ahne, wie das geht, bis auf einen Punkt: Die Tageslänge. Während alle für die 35-Stunden-Woche kämpfen, hätte ich doch lieber die 38 Stunden. Allerdings nicht in der Woche, sondern lieber am Tag. Denn mein Hut ist so groß, da erstickt ein 24-Stunden-Tag einfach drunter. Arbeiten und Geld verdienen muß ich nämlich nebenbei auch noch, aber das verbraucht ja nur ca. 10-11 Stunden des Tages.

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