Fokus Kinderseiten: Antolin

Zu Antolin eines vorweg: Es ist nicht für jedes Kind einfach so nutzbar. Die Kinder müssen von der Schule für Antolin angemeldet werden und sind auch in manch anderer Nutzungs-Hinsicht von ihren Lehrern abhängig. Da gehe ich später noch genauer drauf ein.

Was ist Antolin eigentlich? Der Untertitel der Seite lautet: Mit Lesen punkten. Ruft man Antolin das erste Mal auf und weiß nichts darüber, kann man sich erstmal auf die Suche nach Informationen begeben. Als Mutter fühle ich mich da direkt mal ausgeschlossen.  Denn die Seite wirkt, als ob man ohnehin wissen muß, was sich hinter Antolin verbirgt. Informationen gibt es vor allem für Lehrer/innen. Ja, scrollt man runter gibt es auch „Informationen für Eltern“. Das Wichtigste hier ist „Quizfragen erstellen“. Erst darunter gibt es wenigstens die FAQ, in welchen dann auch Eltern eingeweiht werden:

  • Was ist Antolin?
    Antolin ist ein innovatives Portal zur Leseförderung von der ersten bis zur zehnten Klasse.
    Die Schüler/-innen lesen ein Buch und beantworten dann interaktive Quizfragen zum Inhalt. 
    Richtige Antworten werden mit Punkten belohnt. So steigert Antolin die Lesemotivation und fördert dabei das Textverständnis. 

Aber von vorne und damit zum Angebot von Antolin. Die Schule erwirbt die Lizenzen (Antolin ist nicht kostenlos), die Lehrer schalten die Kinder frei. Die Kinder bekommen ihren Benutzernamen und ein Paßwort. Bei uns ist der Benutzername nicht unbedingt naheliegend, kombiniert aus Namensteilen, Zahlen und weiteren Buchstaben. Mit „nur Paßwort merken“ kommt Kind also nicht durch.

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