Noch ein Stöckchen: This is how I work

Stock im WaldEs ist schon gefühlte Ewigkeiten her, dass Bianka mir ein Blog-Stöckchen zugeworfen hat. Zu einem Zeitpunkt, zu welchem mir klar war, dass ich es erstmal im Regal ablegen werde. Nun habe ich es wieder herausgeholt und merke, dass es mir schwer fällt, dieses Stöckchen zu bearbeiten. Ich versuche es dennoch, ich lasse ja Dinge so ungerne unbearbeitet. Mein Gehirn erinnert mich einfach zu nachhaltig daran.
Losgeworfen wurde das Stöckchen von Isabella Donnerhall und es ist inzwischen schon weit herumgekommen.

Also: This is how I work

Bloggerinnen-Typ: Wechselhaft. Angefangen mit den Apfelwelten, konsequent zu einem Thema. Das war zu Zeiten, als ich noch Zeit hatte, mich in meiner Freizeit mit nur einem Thema konkret auseinander zu setzen. Jetzt gibt es noch zwei Blogs. Also neben diesem NetLeben noch das Familienblog. Grundsätzlich getrennt, aber an manchen Stellen überschneiden sich die Themen, dann ist ein wenig Grübeln angesagt, wo ich das jetzt reinschreibe. Bei Kinder-Apps zum Beispiel.

Gerätschaften digital: MacBook (7 Jahre alt), iMac (erst 2jährig) und als jüngstes ein iPad 3.
Gerätschaften analog: Stift und Zettel, was sonst? Klar mein Kopf, aber ist der analog?
Arbeitsweise: Arbeit? Wenn man meine Freizeitbeschäftigung denn so nennen will: Je nach verfügbarer Zeit neben Job und Kind. Themen habe ich oft im Kopf, aber die Zeit, sie ins Blog zu verfrachten, viel seltener als mir lieb ist. Wenn ich Zeit habe, arbeite ich aus dem Kopf ab. Wie jetzt dieses Stöckchen. Dann wird geschrieben.
Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung? Beide Blogs sind WordPress Blogs. Wenn ich weiß, ich kann etwas am Stück schreiben, schreibe ich es direkt online. Nicht ohne ganz oft zu speichern. Auf dem iPad schreibe ich erst mit KWrite, bevor ich es meist über das Web-Interface online stelle. Mit der WordPress App mache ich öfter mal schlechte Erfahrungen. Da wird bei Änderung eines Buchstabens plötzlich der ganze Beitrag zerschossen. Nach der richtigen Lösung suche ich noch. Manchmal tippe ich auch einfach nur Text-Teile in unterschiedlichsten Programmen (je nach Aufenthaltsort) zusammen. Jetzt zum Beispiel schreibe ich mir selber eine Mail. Recherche je nach Themen-Anlaß. Twitter, Google, offline per Unterhaltung… Bookmarks? Pocket mag ich ganz gerne.
Wo sammelst du deine Blogideen? Wo? Ähm, im Alltag? Wo sie mir gerade über dem Weg laufen. Online oder Offline.
Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet? Kann ich nicht mit dienen.
Benutzt du eine To-Do List-App? Welche? Nein. Manchmal versuche ich mir etwas aufzuschreiben und schicke es mir dann als Mail. Letztlich ist meine zuverlässigste App zum Glück immer noch mein Gehirn. Ja, ich habe Wunderlist, versuche es immer wieder zu nutzen, aber eigentlich: s.o.
Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst? Keine Ahnung. Wer sagt eigentlich, dass ich ohne Telefon und Computer nicht leben kann? Wäre mal wieder einen Versuch wert. Wobei ich leichter auf das Telefon, als auf „Computer“ verzichten könnte (mit einer entscheidenden Ausnahme :-)) Ansonsten? Stift und Papier. Zum Rumkritzeln, für private Notizen. Immer mal wieder ein Buch. Aber hier ging es bestimmt um technisches, oder? Ich hänge wieder zunehmend an einem Fotoapparat.
Gibt es etwas, das du besser kannst als andere? Bestimmt. Nicht relevante Dinge auf ewig abspeichern zum Beispiel. Aber sonst? Müßte ich mal andere fragen.
Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen? Nichts. Wirklich, ich bevorzuge ohnehin die Stille. Mag an meinem Job beim Radio liegen, wo ich immer Musik um die Ohren habe. Wenn ich privat Musik höre, dann bitte gezielt und nicht als Begleitumstand. Das hat sie nicht verdient, die Musik.
Wie ist dein Schlafrhythmus ? Eule oder Nachtigall? Früher Eule, jetzt berufsbedingt Nachtigall und kindbedingt Eule. Also beides. Vorzugsweise gleichzeitig.
Eher introvertiert oder extrovertiert? Ersteres.
Wer sollte diese Fragen auch beantworten? Dieses Stöckchen wird jetzt schon so lange herumgeworfen, dass ich den Überblick verloren habe, wo es schon überall war. Ich lege es mal vor die Haustür und wer mag, darf es mitnehmen. Bitte hängt dann eine kurze Notiz am die Tür.
Der beste Rat den du je bekommen hast? Das lasse ich jetzt offen.
Noch irgendwas wichtiges? 
Ach, so vieles. Aber das interessiert vor allem mich, ich erspare es der Allgemeinheit.

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