9. Oktober 2013
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Gedanken zur Buchmesse: Faszination Buch

BuchstapelDie Frankfurter Buchmesse hat begonnen. Für mich ist klar: ich fahre hin. Aber warum? Letztes Jahr war ich das erste Mal auf der Buchmesse und ich war begeistert. Begeistert? Ich? Von einer Massenveranstaltung, bei der es (vor allem am Wochenende) kaum ein Durchkommen gibt? Wo ich womöglich noch nicht mal mehr meine Laufrichtung selbst bestimmen kann? Ich, die ich Menschenansammlungen meide, wo es nur geht. Ich, der so viele Menschen live und vor der Nase doch viel zu laut sind. Ich will ernsthaft zum Wiederholungstäter werden?

Ja, ich will. Gleich an zwei Tagen. Am Sonntag sogar mit meiner Tochter. Die Menschenmassen genauso wenig mag, wie ich. Die aber dennoch letztes Jahr erst nach Hause wollte, als dann doch die Müdigkeit der vielen Eindrücke zuschlug.

Was ist das, was auch so menschenscheue Menschen wie mich dazu bringt, zur Buchmesse zu gehen? Es müssen wohl die Bücher sein (abgesehen von einigen Veranstaltungen, die ich besuchen möchte). Die Bücher, die mich so reizen, dass ich die Menschenmassen um mich herum ausblenden kann. Die Bücher, die mich magisch anziehen. Kein Buchladen, an dem ich einfach so vorbeigehen kann. Auf der Buchmesse gibt es unendlich viele Bücher, viel mehr als man an einem Messetag wahrnehmen kann. An vielen Ständen werden sie auch noch sehr verlockend präsentiert. Stundenlang könnte ich von Stand zu Stand schlendern und mir interessante Bücher raussuchen. Vor allen bei den kleineren Verlagen und unbekannteren Autoren, deren Bücher eben nicht automatisch auffällig im Buchhandel gezeigt werden. Letztes Jahr haben wir da bei den Kinderbüchern schöne Beispiele entdeckt. Vielleicht treffe ich dabei auch noch auf interessante Menschen in dem Gewusel? Weiterlesen →

3. Oktober 2013
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Englisch-Lern-App von Scoyo

Scoyo App Schleimalarm im InternatVon der Lernplattform Scoyo gibt es die erste iPadApp: Abenteuer Englisch – Schleimalarm im Internat. Wir durften sie ausprobieren. Ich war zunächst ein wenig skeptisch, weil Töchterchen anfangs noch kein Englisch in der Schule hatte. Ob sie damit etwas anfangen kann? Auf jeden Fall war sie Feuer und Flamme vor Begeisterung, eine Englisch-Lern-App zu bekommen. Diese Begeisterung hielt an, auch nachdem klar war, dass sie Teile nur mit unserer Hilfe (Vorlesen) spielen konnte. 

Die kostenpflichtige App startet* mit einem Bild vom Internat, auf welchem sich dicke Schleimflecken befinden. Links oben in der Ecke ist ein dickes Infozeichen. Dahinter verbergen sich aber keine Informationen zum Spielen der App, sondern nur der Hinweis für Eltern auf Scoyo.de. Eine Anfangs-Erklärung für die Benutzung der App fehlt vollkommen. Töchterchen sagt dazu: „Das weiß man aber doch auch so, wenn man es einfach ausprobiert.“ Recht hat sie. Natürlich tippt Kind auf die verschiedenen Elemente auf dem Startbildschirm. Ideal ist es, wenn es dabei als erstes nicht auf die Gebäude, sondern auf die Kinder unten links tippt. Dann öffnet sich nämlich ein kleiner Film, der die Spieler über die Geschehnisse aufklärt.

Worum geht es?
Max und Hannah fliegen gemeinsam mit dem Waschbären Kuma als Austauschschüler zu Luke und Amy in ein englisches Internat. Dort angekommen sehen sie merkwürdigen Schleim an den Gebäuden. Überhaupt scheinen hier alle ziemlich verrückt geworden zu sein. Die Geschichte wird zunächst auf Deutsch erzählt, als Luke und Amy dazu kommen, sprechen diese aber natürlich Englisch. So ganz nebenbei erfährt das spielende Kind hier also den Inhalt auf Deutsch und Englisch. Denn die Rahmenhandlung findet im Folgenden zweisprachig statt.  Weiterlesen →

10. September 2013
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Fokus Kinderseiten: Ohrka

Ohrka LogoOhrka e.V. feiert in diesem Monat seinen einjährigen Geburtstag. Ein Grund zu gratulieren und auch ein schöner Anlaß den neuen NetLeben-Fokus zu Kinderseiten im Netz mit Ohrka zu beginnen. Denn ein kleines Fazit vorweg: Wir lieben Ohrka.
Was sich hinter Ohrka verbirgt, möchte ich für die, die es noch nicht kennen, hier vorstellen:

Kategorie

Hörspiele, Kindermedien, z.T. auch Bildung. Alles kostenlos!

Übersicht

Ohrka e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Stunden an kostenlosem Hörmaterial für Kinder zur Verfügung zu stellen. Dabei ist das „möglichst viele“ nicht gleichzusetzen mit „egal was und wie“. Ganz im Gegenteil. Die auf der Webseite angebotenen Hörbücher und Hörspiele brauchen sich vor den kommerziellen Angeboten nicht zu verstecken. Denn hier sind echte Profis am Werk. Als Sprecher fungieren zum Beispiel Anke Engelke, Stefan Kaminski, Oliver Rohrbeck, David Nathan und Katharina Thalbach.

Inhalte

Was gibt es denn bei Ohrka zu hören? Vieles. Verschiedenes. Für unterschiedliche Altersgruppen. Für die kleinen Hörer ab 5 Jahren gibt es kurze Hörgeschichten u.a. von Paul Maar. Ganz frisch in diesem mit „Abenteuerlich lustig“ überschriebenen Bereich, sind verschiedene Märchen, gelesen von Katharina Thalbach. Für diese gilt die Altersempfehlung schon ab 3 Jahren.  Auch Baron Münchhausen, Zwerg Nase, Till Eulenspiegel, Nils Holgersson und und und stellt Ohrka den Kindern zur Verfügung.

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10. September 2013
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Neuer NetLeben-Fokus: Internetseiten für Kinder

Geplant ist er schon ewig, der neue NetLeben-Fokus über Internetseiten für Kinder. Kurz: Kinderseiten (im Netz). Ich werde in loser Folge einzelne Websites, die sich speziell an Kinder richten, vorstellen. Da ich das nebenbei in meiner Freizeit mache, kann es sein, dass ich mal in kurzer Folge etwas schreibe und mal über einen längeren Zeitraum gar nichts. Da bestimmt mein Alltag den Takt.

Aber jetzt geht es erst einmal los, ich erforsche das Internet aus Kindersicht. In der Reihenfolge, wie es auch bei uns zu Hause genutzt wird. Denn Websites für Kinder sollten finde ich nicht nunur von mir als Erwachsener beurteilt wrden. Denn um uns geht es ja gar nicht, an uns richtet sich das Angebot auch nicht. Also bin ich auch auf die Meinung und „Mitarbeit“ meiner Tochter angewiesen. Sie ist auf diesem Gebiet eeher spät dran und fängt jetzt langsam an, das Internet zu entdecken.

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21. Juli 2013
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Das waren doch nur harmlose Fotos…

Schon im Oktober 2012 habe ich hier im Blog meine Bedenken zu dem Thema Kinderfotos im Internet geäußert. Dass ich keine Fotos von meiner Tochter ins Netz stelle. Nirgendwo. Hier nicht, nicht auf Facebook, Twitter oder sonstwo. Selbiges gilt übrigens auch für ihren Namen, den wir nirgendwo nennen.

Zur Zeit kocht das Thema auch an anderen Stellen hoch. Zum Beispiel beim WDR und sehr ausführlich auch in der Welt.

Warum ich es noch einmal aufgreife, hat einen konkreten Anlaß aus einer Unterhaltung. Vielleicht erscheint die Geschichte unspektakulär, ich glaube aber gar nicht mal, dass sie ein Einzelfall ist. Ich gebe es hier aus Gründen nur ziemlich grob umschrieben wieder.
Familienausflug, es werden Fotos gemacht. Eltern stellen harmlose  Fotos vom Kind im Grundschulalter bei Facebook online. Öffentlich.  Bedenkenlos. Nun leben wir in einem Zeitalter, in welchem auch Grundschulkinder schon im Internet unterwegs sind. Damit meine ich nicht, dass sie selber einen Facebook Account haben, aber wie gesagt, die Fotos waren öffentlich. Über ein paar Ecken sieht nun ein Mitschüler diese harmlosen Fotos. Weiterlesen →

23. Mai 2013
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Twitter: Faven oder Retweeten?

Angeregt durch einen Tweet von @MikeSchnoor möchte ich ein Thema aufgreifen, welches mich in letzter Zeit in meinem Twitter-Leben auch irgendwie zunehmend beschäftigt.

Tweet von @MikeSchnoor. Favorite das neue Retweet?Er wirft die Frage in den Raum, ob #Favorite das neue #Retweet sei. Die Reaktionen auf diesen Tweet scheinen einig: Ja.

Ich erinnere mich, jetzt öfter mal etwas zu diesem Thema gelesen zu haben (und finde die Links natürlich nicht wieder). Vieles dreht sich dabei um die Grundsatzfrage: Was ist denn nun „besser“ für den Schreiber des Tweets? Was zeigt eher Anerkennung? Ein Favorite oder ein Retweet? Liegt mir in den Fingern, das jetzt mit der Frage zu verknüpfen was der Twitterer mit diesem Tweet beabsichtigt hat – wenn überhaupt. Es gibt so viele verschiedene Arten zu twittern, jeder macht es aus anderen Gründen. Jeder geht mit „seinem“ Twitter anders um, hat andere Grundlagen.

Gefühlt stimme ich Mike Schnoor unbedingt zu. Früher war mehr Retweet. Ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass der Klick auf „Favorisieren“ vielen leichter fällt und schneller von der Hand geht, als der auf „Retweet“.

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17. Mai 2013
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Mein erstes Mal: re:publica

#rp13 Wand aus PappkartonsNach vielem hin und her, ja, nein, vielleicht, oder doch nicht… habe ich es getan und bin nach Berlin gefahren. Zu meiner ersten re:publica. Aufgeregt war ich. Ich. Zwischen sovielen realen Menschen. Aber neugierig war ich auch. Und ich bin mehr als nur froh darüber, es gewagt zu haben.
Berichtet über ihre re:publica haben schon viele andere. Ich mache hier jetzt einen Rundumschlag aus Neulingsperspektive. Wohlgemerkt Neuling mit privatem Hintergrund. Ja, ich habe meinen Abschluß als Social Media Manager, arbeite aber nach wie vor als Tontechnikerin und erarbeite in meiner raren (meist nächtlichen) Freizeit ein Konzept bzw. Reputation für eine neue berufliche Zukunft. Aber das ist ein anderes Thema, es war letztlich private Neugier mit Berufsinteresse, was mich nach Berlin brachte.

Zunächst war ich froh, dass ich nicht so ganz allein ankam. Mein Zimmer teilte ich mir mit Bianka, wir kamen zusammen in Berlin an und stimmten uns auch direkt für den ersten Tag in unseren Sessions ab. Wohin gehen wir? Was machen wir überhaupt so kurz nach der Ankunft, wenn die meisten anderen schon länger vor Ort sind? Erstmal freuen, dass wir der frühen Schlangenwarterei entgangen waren. Wir konnten direkt unsere Armbänder, Taschen und Halsbänder mit Namen abholen und uns ins Getümmel stürzen.

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1. Mai 2013
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#SoMM Blogparade: Faszination Social Media

Social Media Icons

Bildquelle: Icons Aquaticus.Social by jwloh.

Seit dem 1. Mai läuft eine #SoMM Blogparade zum Thema Faszination Social Media. #SoMM? Der Hastag steht für den Social Media Manager Kurs des ILS bzw. der Fernakademie für Erwachsenenbildung. Einige Kursteilnehmer (ich war nicht darunter) kamen kürzlich auf die Idee einer Blogparade. Über das Thema #SoMMblog wurde auf den diversen Plattformen abgestimmt und Faszination Social Media hat gewonnen. Organisiert und den offiziellen Startartikel geschrieben hat Stef Bauske. Gut, da ich mir schon bei der Entscheidung für das Thema Gedanken gemacht habe, halte ich die hier fest.

Faszination Social Media. Hm. Finde ich Social Media faszinierend? Also ich, so ganz persönlich? Nicht wirklich. Social Media können aufregend sein, spannend, es gibt ständig Neues zu entdecken, man lernt immer neue Leute kennen und und und. Ja, Social Media bieten sehr viel. Aber faszinieren tut mich das Thema nicht. Das machen andere Dinge. Vielmehr gehört Social Media zum Alltag.

Ich blogge seit Anfang des Jahrhunderts (damals war das noch eine Web 1.0 Webseite), das ist ganz normal. Warum? Weil es mir Spaß macht. Ganz einfach. Das Internet ist Teil meines Lebens. In die sozialen Netzwerke habe ich mich öffentlich erst gewagt, als ich den Social Media Manager Kurs angefangen habe. Weil mir die Inhalte leicht fallen. Weil ich einen „Draht“ dazu habe. Mitgelesen habe ich an vielen Stellen schon, hier und da war ich auch angemeldet. Aber so ganz ohne Inhalt macht es eben nur halb so viel Spaß. Dieses private Geplapper in aller Öffentlichkeit war nicht so mein Ding. Inzwischen habe ich mich mehr oder weniger daran gewöhnt. Dennoch achte ich genau auf das, was ich in den Netzwerken von mir gebe.

Faszination? Auch wenn ich länger darüber nachdenke, nein, Faszination ist es für mich nicht. Social Media ist menschlich. Es ist schlicht eine Form mit anderen zu kommunizieren, es hilft in Zeiten, in denen sich alte Strukturen immer mehr auflösen. Ich bin weit weg von zu  Hause, habe ein Alter, in welchem man viele alte Bekannte aus den Augen verloren hat. Jetzt finde ich manche wieder. Das ist schön (in den meisten Fällen). Es macht Spaß. Ein wenig Nostalgie in der davonrennenden Zeit. Das passiert hautpsächlich auf Facebook, früher bei Stay Friends oder Wer kennt wen. Ja, bei den beiden Netzwerken war ich auch ganz früh dabei (mittlerweile aber der Menge wegen nicht mehr).

Es ist spannend neue Menschen kennenzulernen.

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28. April 2013
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Hier gestrandet: Blog Twitterstöckchen

Blog-Twitterstoeckchen TweetKürzlich warf Kristine Honig mir ein Blog-Twitterstöckchen zu. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht sonderlich gut im Fangen bin, also mußte ich erstmal ein paar Tage suchen, bis ich es aufgesammelt habe. Auf die Reise geschickt wurde das Stöckchen (was das ist, erklärt Kristine hier) von Ralph (Webpixelkonsum).

Nun sitz ich da und guck mir dieses Stöckchen an. Fragen zu meiner Twitternutzung. Uff. Die ist bei mir zur Zeit ja eher neben der Spur. Aber ich versuch es trotzdem mal.

Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat und/ oder beruflich?

Auf Twitter, wie auch in anderen Social Media Kanälen, findet man mich als @schreibmamsell.
Öffentlich treibe ich mich erst seit Februar 2012 bei Twitter rum. Mitlesen bei anderen mache ich schon viel länger. Aber selber mit einem „ernsthaften“ Account angemeldet habe ich mich erst mit Beginn meines Fernkurses zum Social Media Manager.

Ja und das mit der privaten und beruflichen Twitternutzung ist hier im Blog immer wieder Thema. Gut, bei meinem aktuellen Beruf fällt das Thema der „echten“ beruflichen Nutzung ohnehin flach. Von daher ist eigentlich alles, was ich twittere, als privat zu bezeichnen. Was zur nächsten Frage führt:

Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?

Im privaten Getwitter gibt es Unterschiede. Zwischen wirklich privatem Blabla und inhaltlichen Themen wie zum Beispiel Kinder und Medien, auch Social Media gehört dazu. Wo der Schwerpunkt liegt, ist dabei variabel. Abhängig von der Zeit, die mir für inhaltliches bleibt. Was zur Zeit gerade mal wieder nicht all zu viel ist.

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9. April 2013
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Fokus Kindersuchmaschinen: Zusammenfassung

Kindersuchmaschinen Logos

Kindersuchmaschinen Logos

In den letzten Wochen habe ich mir verschiedene Kindersuchmaschinen genauer betrachtet. Jetzt ist es Zeit für einen Überblick über die Ergebnisse. Mit welcher Suchmaschine bekamen wir die besten Ergebnisse? Mit welcher kamen wir am besten klar? Und welche der drei „großen“ Kindersuchmaschinen (Blinde Kuh, FragFINN und HellesKöpfchen) hat außer der Suche noch andere Angebote im Portal? Zunächst jedoch die

Ergebnisse der Umfrage zu Kindersuchmaschinen

Auch wenn die Beteiligung an der Umfrage eher – nun ja – mau war, sollen die Ergebnisse hier nicht fehlen. Ich wollte einfach mal eine Vorstellung davon haben, womit andere Kinder im Internet suchen und wie sich das verteilt. Vorweg: Es gab ganz 15 Teilnehmer an der Umfrage…

Die erste Frage war: Welche Suchmaschinen werden überhaupt genutzt? Merhfachnennungen waren natürlich möglich. Die Antworten beschränken sich auf die bekannten Suchmaschinen, die, die ich auch in einzelnen Teilen des NetLeben Fokus Kindersuchmaschinen  betrachtet habe.

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