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re:publica für Abwesende

re:publica Banner #rp14Morgen beginnt die größte Social Media Konferenz Europas, die re:publica in Berlin. Dieses Jahr steht sie unter dem Motto „Into the wild“. Viele fahren heute sogar schon hin, denn in diesem Jahr gibt es zum ersten Mal die pre:bulica, den Vorabend Check-In.

Nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal bei der re:publica dabei war, fahre ich dieses Jahr nicht nach Berlin. Aus ganz verschiedenen Gründen. Obwohl ich mir direkt beim Start des Kartenvorkaufs ein Early Bird Ticket gesichert hatte. Das hat jetzt einen neuen Besitzer. Ich war mir lange nicht sicher, ob ich überhaupt hinfahren möchte. Erst, als ich das Ticket verkaufte, wurde mir bewußt, dass ich gerne dabei gewesen wäre.

Im diesem Internet gibt es aktuell an nahezu jeder Ecke Tipps, Ratschläge und ich weiß nicht was alles für re:publica Besucher. Besonders für die Neulinge. Denn die Konferenz wächst von Jahr zu Jahr. Aber was ist mit denen, die gerne nach Berlin fahren würden, es aber nicht können? Wie bekommen die etwas von der re:publica mit? Die Frage stellt sich jetzt auch mir. Natürlich werde ich weder an den ganzen Gesprächen am Rande teilnehmen können, die Partys und auch das #SoMM-Klassentreffen werden ohne mich stattfinden. Das „Feeling“ werde ich hier, fast 600 km von Berlin entfernt nicht mitbekommen.

Aber! Auch wir Zuhausebleibenden können etwas von der re:publica abbekommen.

Sessions
Es gibt jeden Tag diverse Sessions, Talks, Workshops, der Sessionplan ist alles andere als kurz.

Dank diverser Partner und Sponsoren wird (fast?) alles gestreamt. Ich habe mich also daran gesetzt, mir den Zeitplan durchzusuchen und mir die Sessions zu markieren, bei denen ich gerne dabei wäre. Leider gibt es wohl nur von der Hauptbühne Stage 1 einen Videolivestream. Ich hatte auf Livestreams auch anderer Stages gehofft, muß ich gestehen. Aber: Alle anderen Stages werden im Audiolivestream übertragen und als Video aufgezeichnet und anschließend online gestellt. Was Veranstaltungen betrifft, kann man sich zu Hause also ganz bequem zurücklehnen und jederzeit entweder das Livegeschehen auf Stage 1 verfolgen, in die anderen Stages reinhören oder eben hinterher angucken. Wir bleiben ja nicht ganz grundlos zu Hause, wer arbeiten muß, kann mit Livestreams meist ohnehin weniger anfangen.

Twitter
Die re:pbulica spiegelt sich auch schon im Vorfeld auf Twitter wieder. Unter dem Hashtag #rp14 ist mittlerweile richtig was los. Hier werden Verabredungen getroffen (so sehe ich zumindest, wer wann wo eintrifft), alles Mögliche vom Randgeschehen getwittert. Und noch etwas Interessantes wird meist mit dem Hashtag versehen: Welche Session gerade wo stattfindet. Dadurch bekommen auch wir zu Hause mit, wenn es zu einzelnen Sessions extra Hashtags gibt, die wir dann bei Interesse widerum gezielt verfolgen können. Das halte ich für sehr hilfreich, nicht nur vor Ort in der Station, sondern auch für mich hier zu Hause. Mitbekommen was läuft und darüber auch ein wenig vom Gefühl der re:publica einfangen.

Apps
Es gibt ein paar re:publica-Apps. Zentrale Funktion aller ist die Sessionverwaltung. Warum soll ich mir die nicht auch herunterladen, mir einen Sessionplan zusammenstellen und dann (s.o.) die Session mitverfolgen? Eine App zeigt sogar News zur re:pbulica an.

Blogs, Podcasts und Co.
Wir reden hier von einer Social Media Konferenz. Da liegt es nahe, dass sich die Veranstaltung auch im Web wiederspiegeln wird. Es wird sicher in vielen Blogs berichtet werden. Wer wirklich zu wieveil kommt, bleibt abzuwarten, die re:publica läßt meist nicht viel mehr Zeit als zum Twittern. Gebloggt werden soll aber z.B. bei Stern.de. Sobald mir weiteres über den Weg läuft, werde ich ergänzen.

Aus dem Sendezentrum wird es diverse Podcasts direkt aus der Station geben, da wird sicher das eine oder andere Interessante dabei sein. Gerade für Leute, die nicht vor Ort sind und so ein wenig vom Randgeschehen udn Drumherum mitbekommen können.
Vom letzten Jahr kenne ich auch noch den re:publica Reader (#rp14rdr). Ein aktuell erstelltes eBook: „tiefergehende Berichterstattung zu allen wichtigen Konferenz-Themen, Vorträgen und Sprechern entstehen. Über Nacht wird der Reader von der Self-Publishing Plattform epubli für jeden Konferenz-Tag als schnellstes Buch der Welt veröffentlicht und ist in den eBook-Shops von Apple, Google, Amazon & Co. zum Download für 2,99 Euro erhältlich – auf der re:publica-Seite sogar bis jeweils 14 Uhr kostenlos!

Natürlich twittern die Veranstalter selbst und es gibt auch eine Facebook-Seite der re:publica. Die Videos der Sessions landen im YouTube Channel.

Freunde und Netzwerke
Was mir noch bleibt, sind meine Twitter-Timeline und mein Facebook-Newsfeed. Viele Leute aus meinen Netzwerken sind natürlich vor Ort dabei. Die werde ich in den nächsten drei Tagen besonders im Auge behalten. Ich weiß auch, wer bei Sessions dabei sein wird, die mich auch interessieren würden. Ich weiß, bei wem ich gezielt nachfrage, wenn ich neugierig bin. Auch meine Social Media Listen werden mir sicher viel berichten. Ein wenig können damit auch die Daheimgebliebenen teilhaben an dem Geschehen in der Station in Berlin. Es ist ja schließlich eine Online-Konferenz.

Wer noch weitere Tipps und Ideen hat, wie man auch abseits der Station möglichst viel von der re:publica mitbekommt, darf sie mir hier gerne mitteilen. Dann werde ich es ergänzen. Bin ja für jeden Tipp dankbar. Obwohl ich in den drei Tagen weit mehr zu tun habe, als nur meiner Teilnahme hinterherzutrauern. Wahrscheinlich bekomme ich also schon aus zeitlichen Gründen gar nicht so viel mit, wie ich es jetzt so plane…