Schlagwort: Kinder

Facebook als Informationsquelle

Facebook Interessenliste Kinderbuchautoren und VerlageKürzlich wurde ich wieder gefragt, wo ich denn immer diese ganzen Bücher für meine Tochter auftreibe. Also die, die nicht gerade megapräsent in den großen Buchhandlungsregalen stehen. Klar, wir haben hier eine Buchhandlung vor Ort, da gibt es immer mal wieder etwas zu entdecken. Viele Bücher haben wir auf der Frankfurter Buchmesse gefunden und auf die Wunschliste gesetzt.

Aber „Lindbergh – Abenteuer einer fliegenden Maus“ zum Beispiel (Rezension im Familienblog), das war zur Frankfurter Buchmesse noch nicht erschienen, auch sonst war es noch nicht präsent. „Wo hast Du das gefunden?“, wurde ich auch da zum wiederholten Male gefragt. „Netzwerke“, antwortete ich. „In Sachen Bücher mag ich vor allem Facebook.“ „Facebook????“, lautet da oftmals die völlig erstaunte Antwort.

Ja, Facebook. Sicher, Facebook ist ein Freunde-Netzwerk, umstritten, geliebt, und gehaßt. Je nachdem, mit wem man sich unterhält. Aber dass sich Facebook auch gezielt als Informationsquelle einsetzen läßt, ist vielen nicht bewußt.  Vor anderthalb Jahren schrieb ich hier schon mal etwas über Facebooks Interessenlisten. Dass ich sie mag und wie man sie anlegt.  Da mir zu dem Thema aber in letzter Zeit wieder so häufig unterkommt, greife ich es jetzt noch einmal frisch auf.

Was nützen mir diese Interessenlisten? Nun, ich kann Seiten von Firmen, Bloggern, Vereinen, Künstlern usw. für mich in Schubladen packen (vorausgesetzt natürlich, es gibt von den Betreffenden eine Facebook-Seite). Kann das, was mich interessiert, thematisch sortieren. Ich muß mir nicht alle Seiten in meinem Newsfeed anzeigen lassen, ich muß noch nicht mal bei allen Seiten auf „Gefällt mir “ klicken, um mitzubekommen, was da so läuft. Bei manchen möchte ich vielleicht auch nur wissen, was die so machen (aus beruflichen Gründen o.ä), von „gefallen“ kann eventuell gar keine Rede sein.

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Dabei beim MLAB-Kurs Kinderzimmer-Productions

MLAB RoboIm letzten Jahr habe ich am ersten offenen Onlinekurs des Medialiteracylabs teilgenommen. Damals ging es um gute Apps für Kinder. Auch in diesem Jahr bietet das MLAB wieder einen (kostenlosen) Kurs an. Dieses Mal zum Thema »Kinderzimmer-Productions«. Was machen die Kinder und Jugendlichen eigentlich so an ihren Computern, Tablets, Smartphones? Wobei »machen« in diesem Falle wirklich das aktive selber produzieren meint. Videos, Podcasts, schreiben, bauen…Was wissen wir Erwachsenen darüber? Was verstehen wir davon? Finden wir es raus.

Der Kurs richtet sich vor allem an Medienpädagogen, Lehrer, Erzieher und andere, die beruflich mit Kindern/ Jugendlichen zu tun haben. Aber auch Eltern und andere Interessierte sind willkommen. Es gibt mittlerweile 30 Arbeitsgruppen zu unterschiedlichsten Bereichen. Genaue Kursinformationen, sowie eine Auflistung der Gruppen gibt es auf den Seiten des MLAB. Hier können sich Interessierte auch anmelden.

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Kinderseiten: Meine-Forscherwelt.de

Mein-Forschergarten.deUnter meine-Forscherwelt.de findet sich ein Forschergarten für Kinder. Ein Garten im Internet? Ja, ein virtueller Garten zum Entdecken und Erforschen. Der Forschergarten wurde entwickelt von der Stiftung Haus der kleinen Forscher und wird von einigen namhaften Partnern unterstützt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und war nominiert für den Digita 2013.
Hinweis: der Forschergarten ist sehr umfangreich es gibt unglaublich viel für die Kinder zu entdecken. Deswegen werde ich hier nur kleine Ausschnitte direkt ansprechen. Sonst würde dieser Beitrag jeden Rahmen sprengen.

Was verbirgt sich im Foschergarten?

Öffnet man die Seite, wird man von zwei freundlichen Kindern (Juli und Tim) begrüßt, die sagen: „Komm mit unseren Forschergarten.“ Das heißt, die Seite eignet sich zunächst auch für Kinder, welche noch nicht lesen können. Sie ist optisch sehr ansprechend gestaltet, mit einem wunderschönen Bild von zwei Kindern im Wintergarten in einer Schneelandschaft (Garten wechselt je nach Jahreszeit). Die Seite stellt sich übersichtlich und aufgeräumt dar, so dass das Kind nicht überfordert wird. Juli und Tim führen die Besucher auch weiter durch den Forschergarten, von beiden gibt es auch Steckbriefe.

Das Kind wird also zunächst auch akustisch begrüßt, dann kann es sich orientieren. Geht es mit dem sehr großen Mauszeiger über die Seite, verwandelt sich der Zeiger öfter mal in eine Hand mit Zeigefinger und zeigt dem Kind dadurch, dass es etwas anzuklicken gibt.

Zentrale Links sind nicht nur schriftlich zu erkennen, sondern werden auch vorgelesen. Das ist manchmal etwas ungünstig, weil diese Punkte sehr eng zusammen liegen und dadurch ein akustisches Wirrwarr entstehen kann. Geht das Kind allerdings langsam von einem Ort zum anderen und hört sich erst mal einen Satz zu Ende an, ist es kein Problem. Die Sprache ist gut verständlich und Kind weiß sofort, was sich hinter den Links verbirgt.

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Helgoland: Sehnsucht nach einer Insel

Helgoland: Lange Anna mit Baßtölpeln im FlugIch fühle eine leise Sehnsucht. Nach einer kleinen Insel in der Nordsee. Nach Helgoland. Nur ein paar Tage waren wir im Sommer da. Ich gebe zu: Unter eher unrealistischen Umständen. Denn es war unfaßbar schönes Wetter. An allen drei Tagen. Wahrhaftes Traumwetter, welches meine Sicht auf Helgoland sicher ein wenig schönt. Das sage ich mir selbst immer, dann, wenn ich gerne zurück möchte. Wenn ich darüber nachdenke, wie wir möglichst schnell wieder nach Helgoland mitsamt Düne kommen können. Denn wir wohnen auch nicht eben um die Ecke der Orte, von denen aus man zur Insel gelangen kann.

Ich frage mich, wie Helgoland es geschafft hat, sich so heimlich in mein Herz zu schleichen? Und nicht nur in meines, auch in das meiner Tochter. Was hat Helgoland, dass es solche Sehnsüchte weckt? Die Größe der Insel kann es ja nicht sein, schließlich kann ich sie sogar mit Kind in wenigen Stunden umwandern und dabei noch ausgiebige Zwischenstopps zum Bewundern der Natur einlegen. Es ginge sogar Ober- und Unterland an einem Tag zu umrunden. Das wäre mir persönlich dann aber doch etwas viel Hektik und würde Helgoland absolut nicht gerecht werden.

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Notiz zum Fokus Kinderseiten

Fast zwei Monate ist es jetzt her, dass ich den NetLeben Fokus zu Internetseiten für Kinder angefangen habe. Leider blieb es bisher beim Anfang. Ich habe den Fokus nicht aus den Augen verloren, aber er setzt voraus, dass ich mich mit meiner Tochter gemeinsam mit denWebseiten beschäftige. Denn ohne Kinderurteil ist die Beurteilung einer Seite für Kinder wenig sinnvoll. Unsere gemeinsame Zeit ist aufgrund meiner Arbeitszeiten im Moment allerdings eher rar. Die wenige verbleibende Zeit, die wir wirklich unverplant miteinander haben, ist zu wertvoll um uns auf Zwang eines NetLeben-Fokus im Internet zu verbringen. 

Deswegen wird es nich etwas dauern, bis ich den Fokus fortsetzen kann. Derzeit sind hier Apps sehr gefragt, dazu wird es dann eher etwas hier geben. Denn so sehr ich auch eine Sache vernünftig zu Ende machen möchte, es gibt doch etwas, das sehr viel wichtiger ist: freie Zeit mit meiner Tochter.

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Buchmesse: Kindermedien-Rundgang

Buchmesse Halle 3 Mein erster Tag Frankfurter Buchmesse ist vorbei. Ich habe wie auch letztes Jahr gemerkt, dass ein Tag mir nicht ausreicht. Das ließ sich dieses Jahr aber leider nicht anders organisieren. Durch die Erfahrungen aus dem letzten Jahr habe ich mir aber feste Punkte gesetzt, was ich ich wirklich wollte. In erster Linie war ich gemeinsam mit meinem Ex-Mann mit dem Fokus auf Kinderbücher und Bildung für unser Familienblog unterwegs.

Ich hatte mir diverse Veranstaltungen herausgesucht, wobei mir von Anfang an klar war, dass die meisten davon ohne mich ablaufen würden. Dennoch wollte ich für mich wissen, wo was stattfindet. Am Ende blieb es dann bei zwei Veranstaltungen.

Praktischerweise fährt einer der Messebusse vom Parkhaus immer direkt zur Halle 3, vor die Tür der Halle mit den Kinder- und Jugendmedien also. Wir waren pünktlich zur Öffnung der Hallen vor Ort, es war noch angenehm leer (für Messeverhältnisse). Es gab tatsächlich noch Platz zum Schlendern. Um mehr als kleine Ausschnitte zu fotografieren, reichte es allerdings nicht mehr. Wir gingen zunächst sinnvoll in Schlagenlinien durch die Gänge. Ich mit meinem nicht vorhandenen Orientierungssinn immer mit der Gefahr, einen Stand in der einen Reihe zu betreten und auf der anderen Seite in der falschen Richtung wieder rauszulaufen und mich damit direkt zu verlaufen. Aber es ging gut.

Während wir so durch die Reihen liefen, Bücher betrachteten, anguckten, reinlasen, fielen mir verlagsübergreifend ein paar Dinge auf:

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Fokus Kinderseiten: Ohrka

Ohrka LogoOhrka e.V. feiert in diesem Monat seinen einjährigen Geburtstag. Ein Grund zu gratulieren und auch ein schöner Anlaß den neuen NetLeben-Fokus zu Kinderseiten im Netz mit Ohrka zu beginnen. Denn ein kleines Fazit vorweg: Wir lieben Ohrka.
Was sich hinter Ohrka verbirgt, möchte ich für die, die es noch nicht kennen, hier vorstellen:

Kategorie

Hörspiele, Kindermedien, z.T. auch Bildung. Alles kostenlos!

Übersicht

Ohrka e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Stunden an kostenlosem Hörmaterial für Kinder zur Verfügung zu stellen. Dabei ist das „möglichst viele“ nicht gleichzusetzen mit „egal was und wie“. Ganz im Gegenteil. Die auf der Webseite angebotenen Hörbücher und Hörspiele brauchen sich vor den kommerziellen Angeboten nicht zu verstecken. Denn hier sind echte Profis am Werk. Als Sprecher fungieren zum Beispiel Anke Engelke, Stefan Kaminski, Oliver Rohrbeck, David Nathan und Katharina Thalbach.

Inhalte

Was gibt es denn bei Ohrka zu hören? Vieles. Verschiedenes. Für unterschiedliche Altersgruppen. Für die kleinen Hörer ab 5 Jahren gibt es kurze Hörgeschichten u.a. von Paul Maar. Ganz frisch in diesem mit „Abenteuerlich lustig“ überschriebenen Bereich, sind verschiedene Märchen, gelesen von Katharina Thalbach. Für diese gilt die Altersempfehlung schon ab 3 Jahren.  Auch Baron Münchhausen, Zwerg Nase, Till Eulenspiegel, Nils Holgersson und und und stellt Ohrka den Kindern zur Verfügung.

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Neuer NetLeben-Fokus: Internetseiten für Kinder

Geplant ist er schon ewig, der neue NetLeben-Fokus über Internetseiten für Kinder. Kurz: Kinderseiten (im Netz). Ich werde in loser Folge einzelne Websites, die sich speziell an Kinder richten, vorstellen. Da ich das nebenbei in meiner Freizeit mache, kann es sein, dass ich mal in kurzer Folge etwas schreibe und mal über einen längeren Zeitraum gar nichts. Da bestimmt mein Alltag den Takt.

Aber jetzt geht es erst einmal los, ich erforsche das Internet aus Kindersicht. In der Reihenfolge, wie es auch bei uns zu Hause genutzt wird. Denn Websites für Kinder sollten finde ich nicht nunur von mir als Erwachsener beurteilt wrden. Denn um uns geht es ja gar nicht, an uns richtet sich das Angebot auch nicht. Also bin ich auch auf die Meinung und „Mitarbeit“ meiner Tochter angewiesen. Sie ist auf diesem Gebiet eeher spät dran und fängt jetzt langsam an, das Internet zu entdecken.

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Das waren doch nur harmlose Fotos…

Schon im Oktober 2012 habe ich hier im Blog meine Bedenken zu dem Thema Kinderfotos im Internet geäußert. Dass ich keine Fotos von meiner Tochter ins Netz stelle. Nirgendwo. Hier nicht, nicht auf Facebook, Twitter oder sonstwo. Selbiges gilt übrigens auch für ihren Namen, den wir nirgendwo nennen.

Zur Zeit kocht das Thema auch an anderen Stellen hoch. Zum Beispiel beim WDR und sehr ausführlich auch in der Welt.

Warum ich es noch einmal aufgreife, hat einen konkreten Anlaß aus einer Unterhaltung. Vielleicht erscheint die Geschichte unspektakulär, ich glaube aber gar nicht mal, dass sie ein Einzelfall ist. Ich gebe es hier aus Gründen nur ziemlich grob umschrieben wieder.
Familienausflug, es werden Fotos gemacht. Eltern stellen harmlose  Fotos vom Kind im Grundschulalter bei Facebook online. Öffentlich.  Bedenkenlos. Nun leben wir in einem Zeitalter, in welchem auch Grundschulkinder schon im Internet unterwegs sind. Damit meine ich nicht, dass sie selber einen Facebook Account haben, aber wie gesagt, die Fotos waren öffentlich. Über ein paar Ecken sieht nun ein Mitschüler diese harmlosen Fotos.Weiterlesen

Nach dem Kurs „Gute Apps für Kinder“

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass der offene Online Kurs „Gute Apps für Kinder“ des MLAB zu Ende ging. Ich habe eine Weile gebraucht, um darüber weiter zu berichten. Aus diversen Gründen. Aber sicher auch deswegen, weil ich mich im Nachhinein frage, was ich vorher eigentlich erwartet habe. Damit ich unter dem Aspekt der erfüllten oder nicht erfüllten Erwartungen diesen Bericht schreiben kann. Aber irgendwie hatte ich im Gegensatz zu den meisten anderen Teilnehmern keine konkreten Erwartungen. Mich hat einfach das Thema interessiert.

Der offene Online Kurs #mlab13 wurde gleich zu Beginn von Mitinitiator Jöran Muuß-Merholz als pMOOC bezeichnet (mehr zu MOOCs), „p“ für Produktion. Denn es sollte ganz konkret etwas entstehen. Nämlich ein Wiki mit möglichst vielen Apps für Kinder. Das nicht einfach als Liste, sondern anhand eines zuerst ausgearbeiteten Kriterienkataloges.

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