Schlagwort: Kindersuchmaschine

Fokus Kindersuchmaschinen: Zusammenfassung

Kindersuchmaschinen Logos
Kindersuchmaschinen Logos

In den letzten Wochen habe ich mir verschiedene Kindersuchmaschinen genauer betrachtet. Jetzt ist es Zeit für einen Überblick über die Ergebnisse. Mit welcher Suchmaschine bekamen wir die besten Ergebnisse? Mit welcher kamen wir am besten klar? Und welche der drei „großen“ Kindersuchmaschinen (Blinde Kuh, FragFINN und HellesKöpfchen) hat außer der Suche noch andere Angebote im Portal? Zunächst jedoch die

Ergebnisse der Umfrage zu Kindersuchmaschinen

Auch wenn die Beteiligung an der Umfrage eher – nun ja – mau war, sollen die Ergebnisse hier nicht fehlen. Ich wollte einfach mal eine Vorstellung davon haben, womit andere Kinder im Internet suchen und wie sich das verteilt. Vorweg: Es gab ganz 15 Teilnehmer an der Umfrage…

Die erste Frage war: Welche Suchmaschinen werden überhaupt genutzt? Merhfachnennungen waren natürlich möglich. Die Antworten beschränken sich auf die bekannten Suchmaschinen, die, die ich auch in einzelnen Teilen des NetLeben Fokus Kindersuchmaschinen  betrachtet habe.

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Fokus: Weitere Kindersuchmaschinen

In den bisherigen Artikeln zum NetLeben Fokus Kindersuchmaschinen habe ich die drei wohl bekanntesten Suchmaschinen für Kinder in Deutschland näher betrachtet. Es gibt aber auch noch ein paar weitere. Ich habe überlegt, ob jede von ihnen noch einen eigenen Beitrag bekommt, mich letztlich aber doch dagegen entschieden. Sie sind  nicht so umfangreich wie Blinde Kuh, FragFINN oder Helles Koepfchen. Deswegen fasse ich sie hier in einem schlichten Überblick zusammen.

Trampeltier LogoTrampeltier

trampeltier.de ist eine Suchmaschine für Kinder, welche sich auch genau darauf konzentriert: auf die Suche. Insgesamt ist der Katalog der zugrunde liegenden verlinkten Seiten wohl eher klein. Selbst mit dem Suchwort „Hund“ gibt es gerade mal 13 Ergebnisse. „Brot“ wird nur zweimal gefunden, woei der erste Link nicht mal etwas mit Brot zu tun hat. Sucht man nach ganzen Sätzen, gibt es deutlich mehr Ergebnisse.Weiterlesen

Fokus Kindersuchmaschinen: Helles Köpfchen

Helles Koepfchen SucheIm nächsten Teil des NetLeben-Fokus Kindersuchmaschinen geht es um helles-koepfchen.de. Helles Köpfchen bezeichnet sich selbst als „Internetportal für Kinder und Jugendliche“. Seit 2009 wird auch diese Suchmaschine vom Bundesfamilienministerium gefördert. Dennoch fällt sofort die Werbung auf. Detaillierte Infos auch zu diesem Thema auf der Seite Über Helles-Koepfchen.de. Von den bisher im NetLeben vorgestellten Kindersuchmaschinen richtet helles Köpfchen sich sicher an die älteste Zielgruppe, eben auch an Jugendliche.

Die Suche

selbst ist direkt oben auf der Seite. Naja, oben unter dem ersten (rotierenden) Werbebanner, welches manchmal auch ganz schön groß ausällt. Die Suche ist aber deutlich erkennbar.

Die Suchbegriffe

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Fokus Kindersuchmaschinen: FragFINN

FragFinn StartseiteAls zweite Suchmaschine für Kinder im NetLeben Fokus sehe ich mir FragFINN an. FragFinn wurde 2007 ins Leben gerufen, ist mittlerweile eingetragener Verein und Mitglied der Initiative Ein Netz für Kinder.

Die Suche

kann Kind gar nicht übersehen. Sie prangt groß und breit direkt unter dem Titelbild und ist gut lesbar beschriftet mit „Ich suche:“. Das Suchfeld selbst ist auch groß und wer nicht auf die Return-Taste drückt, sondern lieber die Maus nutzt, kann das „Los!“ zum Starten der Suchabfrage ebenfalls nicht übersehen.

Begeben wir uns also auf die Suche mit unseren Suchbegriffen.

Und siehe da: Warum fällt das Brot immer auf die Butterseite liefert Ergebnisse. FragFINN gibt dem Suchkind keinen Hinweis auf die Zahl der gefundenen Ergebnisse. Unten drunten sehen wir aber, dass es 5 Seiten zum weiterblättern gibt.

swissmilkUnd gleich das erste Ergebnis liefert uns eine Antwort auf die Frage. Auch, wenn man dafür ein Stück auf der gefundenen Swissmilk-Seite runterscrollen und den kleinen Einschub von „Wahr oder unwahr“ erstmal zur Kenntnis nehmen muß. Aber immerhin, der komplette Suchsatz führt prompt und zielsicher zur Lösung. Insgesamt sind erstaunlich viele Duden-Ergebnisse dabei und von den 5 angekündigten Ergebnisseiten verschwinden 3, sobald man auf Seite 2 blättert.

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Fokus Kindersuchmaschinen: Blinde Kuh

Startseite Blinde KuhBlinde Kuh ist die wohl älteste deutsche Suchmaschine für Kinder. 1997 wurde sie von Birgit Bachmann als ehrenamtliches Projekt ins Leben gerufen. Blinde Kuh wird seit 2004 vom Bundesfamilienministerium gefördert. Inzwischen ist Blinde Kuh als gemeinnütziger Verein eingetragen.

Die Suche

findet sich ganz oben, in einem kleinen gelben Frame. Was die ankreuzbare Option „sortiert für Kids“ zu bedeuten hat, erschließt sich leider nicht so einfach. Bei einer Kindersuchmaschine erwarte ich doch, dass sie Ergebnisse „für Kids“ liefert. Irgendwo habe ich dann mal gefunden, dass die Suchergebnisse dann für die jüngeren Kinder angepaßt aufgelistet werden. Eine Altersangabe war auch dabei. Leider finde ich genau diese Information aber nicht wieder. Ich fand die Suche selbst auf der Seite nicht sonderlich gut eingebunden, dieses kleine gelbe, frei rumfliegende Kästchen. Aber immerhin ganz oben. Tochter aber wußte sofort, wo sie suchen muß. Gut.

Also auf zu den Suchbegriffen.

Warum fällt das Brot immer auf die Butterseite liefert genau – na? Null Ergebnisse. Man bekommt auf der Seite erklärt, woran es liegen könnte, dass die Blinde Kuh nichts finden konnte. Falsche Rechtschreibung? Andere Worte? Nicht vorhanden (also nur Ergebnisse, die nicht für 6-14 jährige Kinder geeignet sind). Vorausgesetzt, man hat nicht „sortiert für Kids“ angeklickt. Dann erhält Kind keine Erklärungen, nur die Bilder, die auch auf der Startseite zu finden sind. Macht einen gewissen Sinn, weil die Menge Text mit den möglichen Fehlern bei der Suchtexteingabe kleinere Kinder schlicht erschlagen würde. Andererseits suchen jüngere Kinder meist aber auch mit ihren Eltern, die können mit dem Text einiges anfangen.

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Fokus Kindersuchmaschinen: Google-Ergebnisse

Google SuchergebnisseWie angekündigt, stelle ich vor die einzelnen Beiträge über Kindersuchmaschinen noch kurz die Ergebnisse von Google für die einzelnen Suchausdrücke. Nur zum Vergleich.

Da Google die Suchergebnisse ja immer „ein wenig“ an den Nutzer anpaßt, sei vermerkt: Ich bin während der Suche nicht bei Google+ angemeldet, der Cache wurde frisch gelöscht. Ich nehme nur die „normale“ Ergebnisliste, Bilder, Video-Suche etc. bleibt außen vor.
Also los, wieviel (und was) findet Google zu dem, mit dem ich auch die Kindersuchmaschinen befragen werde?

Warum fällt das Brot immer auf die Butterseite?
Google bietet mir sofort ca. 4300 Ergebnisse, an der Spitze (wie fast immer) Wikipedia. Definitiv sind die ersten Ergebnisse schon gute Treffer. Das sieht bei den Kindersuchmaschinen ganz anders aus.

Brot
Es finden sich Ungefähr 36.900.000 Ergebnisse (0,27 Sekunden). Ganz klar: So schnell werden wir bei Google mit dem einzelnen Wort kein Ergebnis für unsere zentrale Frage finden. Aber eine Menge über Brot lernen, nach Wikipedia kommt in diesem Fall Chefkoch mit Rezepten. Brot für die Welt bekomme ich als viertes Ergebnis angezeigt.

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NetLeben-Fokus: Umfrage zu Suchmaschinen für Kinder

[Update 8.April 2013: Die Umfrage ist beendet, die Ergebnisse gibt es in der Zusammenfassung des NetLeben Fokus. Danke an die Teilnehmer!]

Für den NetLeben-Fokus Kindersuchmaschinen interessiert mich, welche Suchmaschinen von Kindern wirklich genutzt werden. Das Ergebnis würde ich gerne in den abschließenden Beitrag zum Thema einbinden. Ich freue mich also über eine rege Teilnahme.
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NetLeben-Fokus: Kindersuchmaschinen

Kindersuchmaschinen LogosIm ersten NetLeben-Fokus geht es um Kindersuchmaschinen.

Wie lernen Kinder mit dem Internet umzugehen? Bei uns fiel schon auf einem Elternabend in der ersten Klasse das Wort „Internetrecherche“ (ohne dass es dann wirklich zur Anwendung kam). Aber wie recherchiert Kind im Internet? Wenn es vielleicht wahrscheinlich noch nicht mal die Rechtschreibung beherrscht? Soll man die Kinder dann einfach mal auf Google loslassen? Wohl kaum. Viel zu viele Ergebnisse, die wenigsten davon wahrscheinlich für das Kind relevant. Von nicht-altersgemäßen Inhalten mal abgesehen.

In unserer Grundschule beginnt so etwas wie Medienbildung in Sachen Internet in der dritten Klasse. Ja, von Schulbeginn an stehen im Klassenraum zwei PCs, die aber nur selten genutzt werden. Denn wenn man ein Kind mit Aufgaben daran setzt, werden die anderen abgelenkt (und wollen auch). Es gibt einen Computerraum mit 12 Plätzen. Aktuell (2. Klasse) gehen die Kinder jetzt mit ihrer Lehrerin da rein und werden mit Antolin vertraut gemacht. PCs spielen also durchaus schon eine kleine Rolle im Grundschulleben.

Ins Internet geht es dann wie gesagt ab Klasse 3. Dort sucht man dann mit der Suchmaschine Blinde Kuh. Es gibt ja aber noch andere Suchmaschinen für Kinder. Frag Finn und Helles Köpfchen sind wohl neben Blinde Kuh die bekanntesten. Kürzlich wurden die Ergebnisse einer Studie  des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zu Kindersuchmaschinen veröffentlicht. Weiterlesen