Schlagwort: Lernen

Dabei beim MLAB-Kurs Kinderzimmer-Productions

MLAB RoboIm letzten Jahr habe ich am ersten offenen Onlinekurs des Medialiteracylabs teilgenommen. Damals ging es um gute Apps für Kinder. Auch in diesem Jahr bietet das MLAB wieder einen (kostenlosen) Kurs an. Dieses Mal zum Thema »Kinderzimmer-Productions«. Was machen die Kinder und Jugendlichen eigentlich so an ihren Computern, Tablets, Smartphones? Wobei »machen« in diesem Falle wirklich das aktive selber produzieren meint. Videos, Podcasts, schreiben, bauen…Was wissen wir Erwachsenen darüber? Was verstehen wir davon? Finden wir es raus.

Der Kurs richtet sich vor allem an Medienpädagogen, Lehrer, Erzieher und andere, die beruflich mit Kindern/ Jugendlichen zu tun haben. Aber auch Eltern und andere Interessierte sind willkommen. Es gibt mittlerweile 30 Arbeitsgruppen zu unterschiedlichsten Bereichen. Genaue Kursinformationen, sowie eine Auflistung der Gruppen gibt es auf den Seiten des MLAB. Hier können sich Interessierte auch anmelden.

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Kinderseiten: Meine-Forscherwelt.de

Mein-Forschergarten.deUnter meine-Forscherwelt.de findet sich ein Forschergarten für Kinder. Ein Garten im Internet? Ja, ein virtueller Garten zum Entdecken und Erforschen. Der Forschergarten wurde entwickelt von der Stiftung Haus der kleinen Forscher und wird von einigen namhaften Partnern unterstützt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und war nominiert für den Digita 2013.
Hinweis: der Forschergarten ist sehr umfangreich es gibt unglaublich viel für die Kinder zu entdecken. Deswegen werde ich hier nur kleine Ausschnitte direkt ansprechen. Sonst würde dieser Beitrag jeden Rahmen sprengen.

Was verbirgt sich im Foschergarten?

Öffnet man die Seite, wird man von zwei freundlichen Kindern (Juli und Tim) begrüßt, die sagen: „Komm mit unseren Forschergarten.“ Das heißt, die Seite eignet sich zunächst auch für Kinder, welche noch nicht lesen können. Sie ist optisch sehr ansprechend gestaltet, mit einem wunderschönen Bild von zwei Kindern im Wintergarten in einer Schneelandschaft (Garten wechselt je nach Jahreszeit). Die Seite stellt sich übersichtlich und aufgeräumt dar, so dass das Kind nicht überfordert wird. Juli und Tim führen die Besucher auch weiter durch den Forschergarten, von beiden gibt es auch Steckbriefe.

Das Kind wird also zunächst auch akustisch begrüßt, dann kann es sich orientieren. Geht es mit dem sehr großen Mauszeiger über die Seite, verwandelt sich der Zeiger öfter mal in eine Hand mit Zeigefinger und zeigt dem Kind dadurch, dass es etwas anzuklicken gibt.

Zentrale Links sind nicht nur schriftlich zu erkennen, sondern werden auch vorgelesen. Das ist manchmal etwas ungünstig, weil diese Punkte sehr eng zusammen liegen und dadurch ein akustisches Wirrwarr entstehen kann. Geht das Kind allerdings langsam von einem Ort zum anderen und hört sich erst mal einen Satz zu Ende an, ist es kein Problem. Die Sprache ist gut verständlich und Kind weiß sofort, was sich hinter den Links verbirgt.

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Nach dem Kurs „Gute Apps für Kinder“

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass der offene Online Kurs „Gute Apps für Kinder“ des MLAB zu Ende ging. Ich habe eine Weile gebraucht, um darüber weiter zu berichten. Aus diversen Gründen. Aber sicher auch deswegen, weil ich mich im Nachhinein frage, was ich vorher eigentlich erwartet habe. Damit ich unter dem Aspekt der erfüllten oder nicht erfüllten Erwartungen diesen Bericht schreiben kann. Aber irgendwie hatte ich im Gegensatz zu den meisten anderen Teilnehmern keine konkreten Erwartungen. Mich hat einfach das Thema interessiert.

Der offene Online Kurs #mlab13 wurde gleich zu Beginn von Mitinitiator Jöran Muuß-Merholz als pMOOC bezeichnet (mehr zu MOOCs), „p“ für Produktion. Denn es sollte ganz konkret etwas entstehen. Nämlich ein Wiki mit möglichst vielen Apps für Kinder. Das nicht einfach als Liste, sondern anhand eines zuerst ausgearbeiteten Kriterienkataloges.

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Gute Apps für Kinder: Ich bin beim Kurs dabei

Weil ich ja immer zu wenig Zeit habe, habe ich mich für den offenen Online Kurs Gute Apps für Kinder von Media Literacy Lab angemeldet. Ich wollte ja nur am Rande dabei sein, eben wegen meiner permanent zu kurzen Tage. Aber dabei sein muß ich, das war nie eine Frage. Trifft es doch genau eine Frage, die ich mir in etwas anderer Form schon mit Kauf meines iPads gestellt habe.

Worum geht es: Kurz gesagt, darum, erstmal einen Kriterienkatalog zur Bewertung von Apps für Kinder zu erstellen, anhand dessen dann ausgewählte Apps bewertet werden. Genaueres dazu gibt es auf den Seiten von Media Literacy Lab.

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Fokus Kindersuchmaschinen: Zusammenfassung

Kindersuchmaschinen Logos
Kindersuchmaschinen Logos

In den letzten Wochen habe ich mir verschiedene Kindersuchmaschinen genauer betrachtet. Jetzt ist es Zeit für einen Überblick über die Ergebnisse. Mit welcher Suchmaschine bekamen wir die besten Ergebnisse? Mit welcher kamen wir am besten klar? Und welche der drei „großen“ Kindersuchmaschinen (Blinde Kuh, FragFINN und HellesKöpfchen) hat außer der Suche noch andere Angebote im Portal? Zunächst jedoch die

Ergebnisse der Umfrage zu Kindersuchmaschinen

Auch wenn die Beteiligung an der Umfrage eher – nun ja – mau war, sollen die Ergebnisse hier nicht fehlen. Ich wollte einfach mal eine Vorstellung davon haben, womit andere Kinder im Internet suchen und wie sich das verteilt. Vorweg: Es gab ganz 15 Teilnehmer an der Umfrage…

Die erste Frage war: Welche Suchmaschinen werden überhaupt genutzt? Merhfachnennungen waren natürlich möglich. Die Antworten beschränken sich auf die bekannten Suchmaschinen, die, die ich auch in einzelnen Teilen des NetLeben Fokus Kindersuchmaschinen  betrachtet habe.

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Fokus: Weitere Kindersuchmaschinen

ACHTUNG. Dieses ist ein Beitrag von April 2013. Update 2017: Inzwischen gibt es von den hier aufgeführten Suchmaschinen nur noch Kindersuchmaschine.net . Alle anderen Seiten sind abgeschaltet oder führen gar zu Werbeinhalten. Deswegen habe ich sämtliche Links entfernt.

In den bisherigen Artikeln zum NetLeben Fokus Kindersuchmaschinen habe ich die drei wohl bekanntesten Suchmaschinen für Kinder in Deutschland näher betrachtet. Es gibt aber auch noch ein paar weitere. Ich habe überlegt, ob jede von ihnen noch einen eigenen Beitrag bekommt, mich letztlich aber doch dagegen entschieden. Sie sind  nicht so umfangreich wie Blinde Kuh, FragFINN oder Helles Koepfchen. Deswegen fasse ich sie hier in einem schlichten Überblick zusammen.

Trampeltier LogoTrampeltier

trampeltier.de ist eine Suchmaschine für Kinder, welche sich auch genau darauf konzentriert: auf die Suche. Insgesamt ist der Katalog der zugrunde liegenden verlinkten Seiten wohl eher klein. Selbst mit dem Suchwort „Hund“ gibt es gerade mal 13 Ergebnisse. „Brot“ wird nur zweimal gefunden, woei der erste Link nicht mal etwas mit Brot zu tun hat. Sucht man nach ganzen Sätzen, gibt es deutlich mehr Ergebnisse.Weiterlesen

Fokus Kindersuchmaschinen: Helles Köpfchen

Helles Koepfchen SucheIm nächsten Teil des NetLeben-Fokus Kindersuchmaschinen geht es um helles-koepfchen.de. Helles Köpfchen bezeichnet sich selbst als „Internetportal für Kinder und Jugendliche“. Seit 2009 wird auch diese Suchmaschine vom Bundesfamilienministerium gefördert. Dennoch fällt sofort die Werbung auf. Detaillierte Infos auch zu diesem Thema auf der Seite Über Helles-Koepfchen.de. Von den bisher im NetLeben vorgestellten Kindersuchmaschinen richtet helles Köpfchen sich sicher an die älteste Zielgruppe, eben auch an Jugendliche.

Die Suche

selbst ist direkt oben auf der Seite. Naja, oben unter dem ersten (rotierenden) Werbebanner, welches manchmal auch ganz schön groß ausällt. Die Suche ist aber deutlich erkennbar.

Die Suchbegriffe

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Fokus Kindersuchmaschinen: FragFINN

FragFinn StartseiteAls zweite Suchmaschine für Kinder im NetLeben Fokus sehe ich mir FragFINN an. FragFinn wurde 2007 ins Leben gerufen, ist mittlerweile eingetragener Verein und Mitglied der Initiative Ein Netz für Kinder.

Die Suche

kann Kind gar nicht übersehen. Sie prangt groß und breit direkt unter dem Titelbild und ist gut lesbar beschriftet mit „Ich suche:“. Das Suchfeld selbst ist auch groß und wer nicht auf die Return-Taste drückt, sondern lieber die Maus nutzt, kann das „Los!“ zum Starten der Suchabfrage ebenfalls nicht übersehen.

Begeben wir uns also auf die Suche mit unseren Suchbegriffen.

Und siehe da: Warum fällt das Brot immer auf die Butterseite liefert Ergebnisse. FragFINN gibt dem Suchkind keinen Hinweis auf die Zahl der gefundenen Ergebnisse. Unten drunten sehen wir aber, dass es 5 Seiten zum weiterblättern gibt.

swissmilkUnd gleich das erste Ergebnis liefert uns eine Antwort auf die Frage. Auch, wenn man dafür ein Stück auf der gefundenen Swissmilk-Seite runterscrollen und den kleinen Einschub von „Wahr oder unwahr“ erstmal zur Kenntnis nehmen muß. Aber immerhin, der komplette Suchsatz führt prompt und zielsicher zur Lösung. Insgesamt sind erstaunlich viele Duden-Ergebnisse dabei und von den 5 angekündigten Ergebnisseiten verschwinden 3, sobald man auf Seite 2 blättert.

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Fokus Kindersuchmaschinen: Blinde Kuh

Startseite Blinde KuhBlinde Kuh ist die wohl älteste deutsche Suchmaschine für Kinder. 1997 wurde sie von Birgit Bachmann als ehrenamtliches Projekt ins Leben gerufen. Blinde Kuh wird seit 2004 vom Bundesfamilienministerium gefördert. Inzwischen ist Blinde Kuh als gemeinnütziger Verein eingetragen.

Die Suche

findet sich ganz oben, in einem kleinen gelben Frame. Was die ankreuzbare Option „sortiert für Kids“ zu bedeuten hat, erschließt sich leider nicht so einfach. Bei einer Kindersuchmaschine erwarte ich doch, dass sie Ergebnisse „für Kids“ liefert. Irgendwo habe ich dann mal gefunden, dass die Suchergebnisse dann für die jüngeren Kinder angepaßt aufgelistet werden. Eine Altersangabe war auch dabei. Leider finde ich genau diese Information aber nicht wieder. Ich fand die Suche selbst auf der Seite nicht sonderlich gut eingebunden, dieses kleine gelbe, frei rumfliegende Kästchen. Aber immerhin ganz oben. Tochter aber wußte sofort, wo sie suchen muß. Gut.

Also auf zu den Suchbegriffen.

Warum fällt das Brot immer auf die Butterseite liefert genau – na? Null Ergebnisse. Man bekommt auf der Seite erklärt, woran es liegen könnte, dass die Blinde Kuh nichts finden konnte. Falsche Rechtschreibung? Andere Worte? Nicht vorhanden (also nur Ergebnisse, die nicht für 6-14 jährige Kinder geeignet sind). Vorausgesetzt, man hat nicht „sortiert für Kids“ angeklickt. Dann erhält Kind keine Erklärungen, nur die Bilder, die auch auf der Startseite zu finden sind. Macht einen gewissen Sinn, weil die Menge Text mit den möglichen Fehlern bei der Suchtexteingabe kleinere Kinder schlicht erschlagen würde. Andererseits suchen jüngere Kinder meist aber auch mit ihren Eltern, die können mit dem Text einiges anfangen.

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Fokus Kindersuchmaschinen: Google-Ergebnisse

Google SuchergebnisseWie angekündigt, stelle ich vor die einzelnen Beiträge über Kindersuchmaschinen noch kurz die Ergebnisse von Google für die einzelnen Suchausdrücke. Nur zum Vergleich.

Da Google die Suchergebnisse ja immer „ein wenig“ an den Nutzer anpaßt, sei vermerkt: Ich bin während der Suche nicht bei Google+ angemeldet, der Cache wurde frisch gelöscht. Ich nehme nur die „normale“ Ergebnisliste, Bilder, Video-Suche etc. bleibt außen vor.
Also los, wieviel (und was) findet Google zu dem, mit dem ich auch die Kindersuchmaschinen befragen werde?

Warum fällt das Brot immer auf die Butterseite?
Google bietet mir sofort ca. 4300 Ergebnisse, an der Spitze (wie fast immer) Wikipedia. Definitiv sind die ersten Ergebnisse schon gute Treffer. Das sieht bei den Kindersuchmaschinen ganz anders aus.

Brot
Es finden sich Ungefähr 36.900.000 Ergebnisse (0,27 Sekunden). Ganz klar: So schnell werden wir bei Google mit dem einzelnen Wort kein Ergebnis für unsere zentrale Frage finden. Aber eine Menge über Brot lernen, nach Wikipedia kommt in diesem Fall Chefkoch mit Rezepten. Brot für die Welt bekomme ich als viertes Ergebnis angezeigt.

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