Schlagwort: Schreiben

Selbstversuch: Bloggen mit Siri

iPad-Tastatur mit Siri-Mikrofon Dieser Artikel ist ein Versuch. Ein Selbstversuch. Ich versuche ihn komplett mit Apples Spracherkennung Siri zu schreiben. Schafft Siri es schneller, diesen Text aufs Papier, beziehungsweise ins Blog zu bringen, als ich, wenn ich ihn tippe? Schließlich kann Siri mehr als nur im Internet nach dem Wetter suchen, SMS verschicken, twittern, oder auf Befehl Leute anrufen.
Dieser Versuch ist eine spontane Idee. Ich schnappe mir also mein iPad, setze mich hin, und fange an zu diktieren. Wenn ich am iPad schreibe, nehme ich dafür meistens das Programm kWrite. Das bietet auch eine Diktierfunktion für Siri.

Oft habe ich Texte im Kopf, die ich so schnell aber nicht aufschreiben kann. Ich hatte schon als Kind gelernt im zehn Finger System auf der Schreibmaschine zu schreiben, aber dennoch ist die Motorik der Finger oft einfach zu langsam, um den Gedanken zu folgen. Jetzt ist die Frage: geht das mit Siri besser?
Ich weiß, dass ich nicht immer eine lupenreine Aussprache habe, zum Beispiel schmatze ich ziemlich viel. Für mich als Tontechnikerin ein sehr großes Problem, weil ich das immer höre. Hier ist das allerdings anders es geht ja ums Schreiben. Kann Siri das umsetzen und trotz meiner Aussprachefehler die richtigen Worte für mich finden?

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Fundstück: Tiere sind keine Geschenke

Katze Zeichnung

Ich habe eben wirklich zufällig etwas wiedergefunden, an das ich in den letzten Tagen oft gedacht habe. Meine Deutsch-Rede aus dem Jahre 1986 zum Thema Tiere als Geschenke unter dem Weihnachtsbaum.

Es war kurz vor Weihnachten und als mein Kurs dazu verdonnert wurde, Reden zu schreiben und vor der versammelten Mannschaft vorzutragen, gab es einfach kein anderes Thema, welches mir in den Sinn kam. Weil es immer noch so passend ist, im folgenden der original Wortlaut (damals selbstverständlich noch in Schönschrift mit der Hand geschrieben)

Liebe Eltern,
liebe Tierfreunde,
liebe Zuhörer!

Es geht wieder einmal auf Weihnachten zu, draußen wird es kalt, die Tage werden kürzer. Vielleicht gibt es dieses Jahr wieder weiße Weihnachten. Diese Jahreszeit hat doch immer wieder etwas Besonderes. Vor allen Dingen für die Kinder ist Weihnachten immer wieder spannend, jedes Jahr sind sie auf’s neue aufgeregt. Meist ist die Vorfreude groß. Angefangen mit dem Adventskalender, dann kommen die Adventssonntage, den Kindern wird ganz deutlich, wie der Heilige Abend Tag für Tag näher rückt. Schließlich steht der Tannenbaum festlich geschmückt im Zimmer. Und plötzlich ist es soweit! Alles wird feierlich, bei vielen wird gesungen, oder es werden Gedichte aufgesagt. Für sehr viele der Kinder liegt das Besondere an Weihnachten in den Geschenken, die sie unter dem Tannenbaum erwarten. Schon lange vorher haben sie den Wunschzettel an den Weihnachtsmann geschrieben. Natürlich hoffen sie alle, daß ihre Wünsche erfüllt werden. Und welche Eltern möchten, als Weihnachtsmann verkleidet, ihren Kindern diese Wünsche nicht erfüllen?

Nun kommt der entscheidende Punkt, meine große Bitte an sie alle, die diese Wunschzettel in den Händen halten und eine Auswahl über die Geschenke treffen. Sehr, sehr oft finden sich auf diesen Wunschzetteln auch Tiere. Lebende Tiere! Weiterlesen

BlogSprint. Antworten auf Fragen zum Twitter-Thema

Der BlogSprint und damit mein dabei entstandener Beitrag sind jetzt ein paar Tage alt, Zeit dass ich mich an Teil 3 meiner Nachbetrachtungen dazu mache. Der auch nur Teil 3a wird, weil so schon laaang.

Ich habe während des BlogSprints überlegt, ob Twitter für Gemeinschaftsarbeit eingesetzt werden kann. Der dabei entstandene Überblick mit Fokus auf das, was wir Student(innen) des Social Media Manager Kurses des ILS tatsächlich praktizieren. Auf Grundlage der Erfahrungen in unserer #SoMMClique. Dabei habe ich vieles angerissen, was in der Kürze des BlogSprints nicht näher auszuführen war. In den Kommentaren hier im Blog wurde das auch deutlich. Ein Anreiz, das angefangene Thema weiter auszuführen.

Beginne ich mal mit den gestellten Fragen

Jörg Eisfeld-Reschke bemerkte:
Ich finde es schade, dass Du auf die Zurückhaltung der Männer in Sachen #SoMMClique nicht näher eingehst. Ist das denn eine kursabhängige Zurückhaltung oder nur auf dem Medium Twitter festzustellen? Sprechen sie darüber, warum sie wie (nicht) kommunizieren?

Kurz gesagt: ich weiß es nicht, das aber aus vielen Gründen und umfassend.

Ja, die #SoMMClique ist irgendwie eine Frauenclique, aber warum ist das so? Es hat sich einfach so ergeben. Wie im offline Leben auch. Wir folgen uns in Teilen schon länger, wir haben uns also gegenseitig im Blick. Die Männer hingegen waren in dieser Vernetzung gar nicht inbegriffen zu dem Zeitpunkt des spontanen Entstehens. Somit haben sie es vielleicht auch gar nicht mitbekommen. Wir waren gerade zur selben Zeit am selben Ort und eine sagte etwas, auf das alle anderen einstiegen. Vielleicht waren nur wir Frauen da, vielleicht war es aber auch einfach ein Gezwitscher, dass die Männer nicht interessiert hat. Vielleicht sind wir in unserer Gruppe auch einfach nur am meisten von allen bei Twitter anzutreffen?
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So war der BlogSprint gestern (für mich)

Gestern war er also, der erste BlogSprint. Initiiert von Dörte Giebel auch bekannt als @diegoerelebt.
Ich will hier nicht alle Details wieder aufzählen und erklären, die lassen sich in der Live-Berichterstattung der Netzfaktorei nachlesen. Ich will beschreiben, wie ich den BlogSprint empfunden habe (Heike hat das auch schon getan, genau wie Katja).

Außerdem möchte ich am Tag danach ein kleines Resumée ziehen, was ich gut oder eben auch nicht so gut empfunden habe. Was (für mich) bei einem weiteren BlogSprint zu beachten wäre. Und bei zu meinem gestrigen Beitrag gab es direkt nachfragende Kommentare, auch auf die möchte ich in einem weiteren Blogpost eingehen. Ich merke, das Ganze wird umfangreich, ich teil es also auf.

Hier nun Teil 1:

Wie war der BlogSprint für mich?

Wie mehrfach erwähnt, bin ich relativ unvorbereitet in den BlogSprint reingestolpert. Das empfand ich aber gar nicht so schlimm, denn Katja, Heike und Jasmin hatten gute Vorarbeit geleistet. Ich war so frech mich da kurz vor Toresschluß einfach einzuklinken. Ein kurzer Spaziergang vor Beginn, um mir das von mir anektierte Thema Twitter in der Gruppenarbeit durch den Kopf gehen zu lassen. Hat aber nicht geklappt, die Gedanken waren woanders.

Somit bin ich kurz auf knapp zum Google Hangout gekommen. Und dann? Meine erste Hürde, die ich nicht sonderlich gut gemeistert habe. Eine kurze Vorstellungsrunde. Mit der unvorteilhaften Einstellung der iMac Kamera, alle gucken mich also an. Geht gar nicht. Ja, ich bin immer noch ich. Leider. Ganz alleine bin ich mit einer gewissen Unsicherheit wohl nicht. Auch wenn wir uns (fast) alle schriftlich kennen, bei weitem nicht alle kennen wir uns live, in Farbe und mit Ton. Zunächst also auf allen Seiten leicht hilfloses Lachen. Frauen unter sich, bis Heiko Idensen dazukommt. Wir besprechen, wie wir vorgehen wollen. Jeder hat einen Plan, eine grobe Vorstellung. Ich habe wenigstens ein Thema. Dörte entscheidet sich als Gastgeberin zwischen unser aller PiratePads hin und her zu springen.
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