Zu viel im Kopf

Ich will so viel. Alles gleichzeitig. Dies reizt mich und das. Und außerdem muß ich ja schnell vorankommen, damit ich weiß, wohin mich der Weg führen soll. Ja, die Richtung ist klar, der Zielort auch. Der Weg ist grundsätzlich auch vorgegeben. Aber der Spielraum ist groß, wie ich ihn gestalte. Außerdem ist das Ziel nur ein Zwischenziel. Ein wichtiges. Während ich mich darauf zubewege, muß ich aber auch schon auf das unbekannte Endziel hinarbeiten. Dafür muß ich mich profilieren. Im Social Web, bei Twitter, XING z.B.. Ich müßte auch diesem Blog ein Profil verpassen. Ein passendes Layout. Inhaltliche Strukturen. Tja, aber… Das alles richtet sich nach dem, was das Endziel sein wird. Für das Endziel muß ich aber ein paar Etappen auf dem Weg schon hinter mir haben. Aber ich bin doch so ungeduldig.

Ich will eine Veränderung. Für mich. Für mein Leben. Für meine Zukunft. Nun geht es rund in meinem Kopf. Wie organisiere ich das? Womit fange ich an? Ich muß lernen. Schnell lernen, um mein Ziel bald zu erreichen. Gründlich lernen, um es umfassend zu erreichen. Erst einmal muß ich das Lernen lernen, nach vielen Jahren wieder. Die Konzentration auf die gerade anstehende Aufgabe. Die Ungeduld im Griff halten, schneller voran kommen zu wollen. Die Nebengedanken erstmal zum Stillschweigen zu zwingen. Eine Sache zur Zeit.

Und dann war da ja noch was, das ich mit unterbringen muß: Der Alltag. Arbeit. Haushalt. Die vielen Kleinigkeiten, die ich auch noch machen wollte (andere Blogs pflegen, mit Inhalt bestücken). Das zweite Buch für meine Tochter schreiben. Die Fortsetzung auf die sie so hofft. Ganz nebenbei möchte ich auch noch Zeit für meine Tochter haben, die ich gemeinsam mit ihr verbringen möchte, nicht nur neben ihr. Ob ich das unter einen Hut bekomme, wenn ich es schaffe, mich zu organisieren? Was fällt der Streichliste zum Opfer?

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