Autor: Anja

Englisch-Lern-App von Scoyo

Scoyo App Schleimalarm im InternatVon der Lernplattform Scoyo gibt es die erste iPadApp: Abenteuer Englisch – Schleimalarm im Internat. Wir durften sie ausprobieren. Ich war zunächst ein wenig skeptisch, weil Töchterchen anfangs noch kein Englisch in der Schule hatte. Ob sie damit etwas anfangen kann? Auf jeden Fall war sie Feuer und Flamme vor Begeisterung, eine Englisch-Lern-App zu bekommen. Diese Begeisterung hielt an, auch nachdem klar war, dass sie Teile nur mit unserer Hilfe (Vorlesen) spielen konnte. 

Die kostenpflichtige App startet* mit einem Bild vom Internat, auf welchem sich dicke Schleimflecken befinden. Links oben in der Ecke ist ein dickes Infozeichen. Dahinter verbergen sich aber keine Informationen zum Spielen der App, sondern nur der Hinweis für Eltern auf Scoyo.de. Eine Anfangs-Erklärung für die Benutzung der App fehlt vollkommen. Töchterchen sagt dazu: „Das weiß man aber doch auch so, wenn man es einfach ausprobiert.“ Recht hat sie. Natürlich tippt Kind auf die verschiedenen Elemente auf dem Startbildschirm. Ideal ist es, wenn es dabei als erstes nicht auf die Gebäude, sondern auf die Kinder unten links tippt. Dann öffnet sich nämlich ein kleiner Film, der die Spieler über die Geschehnisse aufklärt.

Worum geht es?
Max und Hannah fliegen gemeinsam mit dem Waschbären Kuma als Austauschschüler zu Luke und Amy in ein englisches Internat. Dort angekommen sehen sie merkwürdigen Schleim an den Gebäuden. Überhaupt scheinen hier alle ziemlich verrückt geworden zu sein. Die Geschichte wird zunächst auf Deutsch erzählt, als Luke und Amy dazu kommen, sprechen diese aber natürlich Englisch. So ganz nebenbei erfährt das spielende Kind hier also den Inhalt auf Deutsch und Englisch. Denn die Rahmenhandlung findet im Folgenden zweisprachig statt.  Weiterlesen

Fokus Kinderseiten: Ohrka

Ohrka LogoOhrka e.V. feiert in diesem Monat seinen einjährigen Geburtstag. Ein Grund zu gratulieren und auch ein schöner Anlaß den neuen NetLeben-Fokus zu Kinderseiten im Netz mit Ohrka zu beginnen. Denn ein kleines Fazit vorweg: Wir lieben Ohrka.
Was sich hinter Ohrka verbirgt, möchte ich für die, die es noch nicht kennen, hier vorstellen:

Kategorie

Hörspiele, Kindermedien, z.T. auch Bildung. Alles kostenlos!

Übersicht

Ohrka e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Stunden an kostenlosem Hörmaterial für Kinder zur Verfügung zu stellen. Dabei ist das “möglichst viele” nicht gleichzusetzen mit “egal was und wie”. Ganz im Gegenteil. Die auf der Webseite angebotenen Hörbücher und Hörspiele brauchen sich vor den kommerziellen Angeboten nicht zu verstecken. Denn hier sind echte Profis am Werk. Als Sprecher fungieren zum Beispiel Anke Engelke, Stefan Kaminski, Oliver Rohrbeck, David Nathan und Katharina Thalbach.

Inhalte

Was gibt es denn bei Ohrka zu hören? Vieles. Verschiedenes. Für unterschiedliche Altersgruppen. Für die kleinen Hörer ab 5 Jahren gibt es kurze Hörgeschichten u.a. von Paul Maar. Ganz frisch in diesem mit „Abenteuerlich lustig“ überschriebenen Bereich, sind verschiedene Märchen, gelesen von Katharina Thalbach. Für diese gilt die Altersempfehlung schon ab 3 Jahren.  Auch Baron Münchhausen, Zwerg Nase, Till Eulenspiegel, Nils Holgersson und und und stellt Ohrka den Kindern zur Verfügung.

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Neuer NetLeben-Fokus: Internetseiten für Kinder

Geplant ist er schon ewig, der neue NetLeben-Fokus über Internetseiten für Kinder. Kurz: Kinderseiten (im Netz). Ich werde in loser Folge einzelne Websites, die sich speziell an Kinder richten, vorstellen. Da ich das nebenbei in meiner Freizeit mache, kann es sein, dass ich mal in kurzer Folge etwas schreibe und mal über einen längeren Zeitraum gar nichts. Da bestimmt mein Alltag den Takt.

Aber jetzt geht es erst einmal los, ich erforsche das Internet aus Kindersicht. In der Reihenfolge, wie es auch bei uns zu Hause genutzt wird. Denn Websites für Kinder sollten finde ich nicht nunur von mir als Erwachsener beurteilt wrden. Denn um uns geht es ja gar nicht, an uns richtet sich das Angebot auch nicht. Also bin ich auch auf die Meinung und “Mitarbeit” meiner Tochter angewiesen. Sie ist auf diesem Gebiet eeher spät dran und fängt jetzt langsam an, das Internet zu entdecken.

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Meine Heimat heißt Zuhause

MIchel, von der Alster aus gesehenIch bin gerade zurück vom Urlaub zu Hause im Norden Deutschlands. Obwohl ich da wenig Bedarf am Online-sein hatte, bekam ich über Twitter dennoch etwas von der Blogparade von Katja Wenk mit der Frage: „Was ist Eure Heimat?“ mit.

Für mich als Hamburgerin in Hessen ein Dauerthema. Schon der Begriff „Heimat“ illustriert sehr deutlich, was ich in Hessen (wo ich wohne) und Rheinland-Pfalz (wo ich arbeite) nicht bin: Daheim. Aber eine Heimat habe ich auch nicht. Wie im ersten Satz geschrieben: Für mich heißt das „da bin ich zu Hause“ oder „Das ist mein Zuhause“.

Der Slogan des Radiosenders für den ich arbeite, führt es mir täglich vor Augen: „Da sind wir daheim“ – Ich bin genau das nicht. Daheim. Heimat. Das waren für mich 30 Jahre meines Lebens vollkommen fremde Worte. Ja, ich hatte sie mal gehört, es gab ja früher auch schon regionsübergreifende Medienformen. Aber für „uns in Hamburg“ gab es diese Begriffe nicht. Kein Mensch in meinem Umfeld hat sie jemals gebraucht. Denn wir waren in Hamburg einfach „zu Hause“.

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Das waren doch nur harmlose Fotos…

Schon im Oktober 2012 habe ich hier im Blog meine Bedenken zu dem Thema Kinderfotos im Internet geäußert. Dass ich keine Fotos von meiner Tochter ins Netz stelle. Nirgendwo. Hier nicht, nicht auf Facebook, Twitter oder sonstwo. Selbiges gilt übrigens auch für ihren Namen, den wir nirgendwo nennen.

Zur Zeit kocht das Thema auch an anderen Stellen hoch. Zum Beispiel beim WDR und sehr ausführlich auch in der Welt.

Warum ich es noch einmal aufgreife, hat einen konkreten Anlaß aus einer Unterhaltung. Vielleicht erscheint die Geschichte unspektakulär, ich glaube aber gar nicht mal, dass sie ein Einzelfall ist. Ich gebe es hier aus Gründen nur ziemlich grob umschrieben wieder.
Familienausflug, es werden Fotos gemacht. Eltern stellen harmlose  Fotos vom Kind im Grundschulalter bei Facebook online. Öffentlich.  Bedenkenlos. Nun leben wir in einem Zeitalter, in welchem auch Grundschulkinder schon im Internet unterwegs sind. Damit meine ich nicht, dass sie selber einen Facebook Account haben, aber wie gesagt, die Fotos waren öffentlich. Über ein paar Ecken sieht nun ein Mitschüler diese harmlosen Fotos. Weiterlesen

Noch ein Stöckchen: This is how I work

Stock im WaldEs ist schon gefühlte Ewigkeiten her, dass Bianka mir ein Blog-Stöckchen zugeworfen hat. Zu einem Zeitpunkt, zu welchem mir klar war, dass ich es erstmal im Regal ablegen werde. Nun habe ich es wieder herausgeholt und merke, dass es mir schwer fällt, dieses Stöckchen zu bearbeiten. Ich versuche es dennoch, ich lasse ja Dinge so ungerne unbearbeitet. Mein Gehirn erinnert mich einfach zu nachhaltig daran.
Losgeworfen wurde das Stöckchen von Isabella Donnerhall und es ist inzwischen schon weit herumgekommen.

Also: This is how I work

Bloggerinnen-Typ: Wechselhaft. Angefangen mit den Apfelwelten, konsequent zu einem Thema. Das war zu Zeiten, als ich noch Zeit hatte, mich in meiner Freizeit mit nur einem Thema konkret auseinander zu setzen. Jetzt gibt es noch zwei Blogs. Also neben diesem NetLeben noch das Familienblog. Grundsätzlich getrennt, aber an manchen Stellen überschneiden sich die Themen, dann ist ein wenig Grübeln angesagt, wo ich das jetzt reinschreibe. Bei Kinder-Apps zum Beispiel. Weiterlesen

Nach dem Kurs „Gute Apps für Kinder“

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass der offene Online Kurs „Gute Apps für Kinder“ des MLAB zu Ende ging. Ich habe eine Weile gebraucht, um darüber weiter zu berichten. Aus diversen Gründen. Aber sicher auch deswegen, weil ich mich im Nachhinein frage, was ich vorher eigentlich erwartet habe. Damit ich unter dem Aspekt der erfüllten oder nicht erfüllten Erwartungen diesen Bericht schreiben kann. Aber irgendwie hatte ich im Gegensatz zu den meisten anderen Teilnehmern keine konkreten Erwartungen. Mich hat einfach das Thema interessiert.

Der offene Online Kurs #mlab13 wurde gleich zu Beginn von Mitinitiator Jöran Muuß-Merholz als pMOOC bezeichnet (mehr zu MOOCs), „p“ für Produktion. Denn es sollte ganz konkret etwas entstehen. Nämlich ein Wiki mit möglichst vielen Apps für Kinder. Das nicht einfach als Liste, sondern anhand eines zuerst ausgearbeiteten Kriterienkataloges.

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Gute Apps für Kinder: Ich bin beim Kurs dabei

Weil ich ja immer zu wenig Zeit habe, habe ich mich für den offenen Online Kurs Gute Apps für Kinder von Media Literacy Lab angemeldet. Ich wollte ja nur am Rande dabei sein, eben wegen meiner permanent zu kurzen Tage. Aber dabei sein muß ich, das war nie eine Frage. Trifft es doch genau eine Frage, die ich mir in etwas anderer Form schon mit Kauf meines iPads gestellt habe.

Worum geht es: Kurz gesagt, darum, erstmal einen Kriterienkatalog zur Bewertung von Apps für Kinder zu erstellen, anhand dessen dann ausgewählte Apps bewertet werden. Genaueres dazu gibt es auf den Seiten von Media Literacy Lab.

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Twitter: Faven oder Retweeten?

Angeregt durch einen Tweet von @MikeSchnoor möchte ich ein Thema aufgreifen, welches mich in letzter Zeit in meinem Twitter-Leben auch irgendwie zunehmend beschäftigt.

Tweet von @MikeSchnoor. Favorite das neue Retweet?Er wirft die Frage in den Raum, ob #Favorite das neue #Retweet sei. Die Reaktionen auf diesen Tweet scheinen einig: Ja.

Ich erinnere mich, jetzt öfter mal etwas zu diesem Thema gelesen zu haben (und finde die Links natürlich nicht wieder). Vieles dreht sich dabei um die Grundsatzfrage: Was ist denn nun „besser“ für den Schreiber des Tweets? Was zeigt eher Anerkennung? Ein Favorite oder ein Retweet? Liegt mir in den Fingern, das jetzt mit der Frage zu verknüpfen was der Twitterer mit diesem Tweet beabsichtigt hat – wenn überhaupt. Es gibt so viele verschiedene Arten zu twittern, jeder macht es aus anderen Gründen. Jeder geht mit „seinem“ Twitter anders um, hat andere Grundlagen.

Gefühlt stimme ich Mike Schnoor unbedingt zu. Früher war mehr Retweet. Ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass der Klick auf „Favorisieren“ vielen leichter fällt und schneller von der Hand geht, als der auf „Retweet“.

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Mein erstes Mal: re:publica

#rp13 Wand aus PappkartonsNach vielem hin und her, ja, nein, vielleicht, oder doch nicht… habe ich es getan und bin nach Berlin gefahren. Zu meiner ersten re:publica. Aufgeregt war ich. Ich. Zwischen sovielen realen Menschen. Aber neugierig war ich auch. Und ich bin mehr als nur froh darüber, es gewagt zu haben.
Berichtet über ihre re:publica haben schon viele andere. Ich mache hier jetzt einen Rundumschlag aus Neulingsperspektive. Wohlgemerkt Neuling mit privatem Hintergrund. Ja, ich habe meinen Abschluß als Social Media Manager, arbeite aber nach wie vor als Tontechnikerin und erarbeite in meiner raren (meist nächtlichen) Freizeit ein Konzept bzw. Reputation für eine neue berufliche Zukunft. Aber das ist ein anderes Thema, es war letztlich private Neugier mit Berufsinteresse, was mich nach Berlin brachte.

Zunächst war ich froh, dass ich nicht so ganz allein ankam. Mein Zimmer teilte ich mir mit Bianka, wir kamen zusammen in Berlin an und stimmten uns auch direkt für den ersten Tag in unseren Sessions ab. Wohin gehen wir? Was machen wir überhaupt so kurz nach der Ankunft, wenn die meisten anderen schon länger vor Ort sind? Erstmal freuen, dass wir der frühen Schlangenwarterei entgangen waren. Wir konnten direkt unsere Armbänder, Taschen und Halsbänder mit Namen abholen und uns ins Getümmel stürzen.

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