Kategorie: Social Media

Noch ein Stöckchen: This is how I work

Stock im WaldEs ist schon gefühlte Ewigkeiten her, dass Bianka mir ein Blog-Stöckchen zugeworfen hat. Zu einem Zeitpunkt, zu welchem mir klar war, dass ich es erstmal im Regal ablegen werde. Nun habe ich es wieder herausgeholt und merke, dass es mir schwer fällt, dieses Stöckchen zu bearbeiten. Ich versuche es dennoch, ich lasse ja Dinge so ungerne unbearbeitet. Mein Gehirn erinnert mich einfach zu nachhaltig daran.
Losgeworfen wurde das Stöckchen von Isabella Donnerhall und es ist inzwischen schon weit herumgekommen.

Also: This is how I work

Bloggerinnen-Typ: Wechselhaft. Angefangen mit den Apfelwelten, konsequent zu einem Thema. Das war zu Zeiten, als ich noch Zeit hatte, mich in meiner Freizeit mit nur einem Thema konkret auseinander zu setzen. Jetzt gibt es noch zwei Blogs. Also neben diesem NetLeben noch das Familienblog. Grundsätzlich getrennt, aber an manchen Stellen überschneiden sich die Themen, dann ist ein wenig Grübeln angesagt, wo ich das jetzt reinschreibe. Bei Kinder-Apps zum Beispiel. Weiterlesen

Twitter: Faven oder Retweeten?

Angeregt durch einen Tweet von @MikeSchnoor möchte ich ein Thema aufgreifen, welches mich in letzter Zeit in meinem Twitter-Leben auch irgendwie zunehmend beschäftigt.

Tweet von @MikeSchnoor. Favorite das neue Retweet?Er wirft die Frage in den Raum, ob #Favorite das neue #Retweet sei. Die Reaktionen auf diesen Tweet scheinen einig: Ja.

Ich erinnere mich, jetzt öfter mal etwas zu diesem Thema gelesen zu haben (und finde die Links natürlich nicht wieder). Vieles dreht sich dabei um die Grundsatzfrage: Was ist denn nun „besser“ für den Schreiber des Tweets? Was zeigt eher Anerkennung? Ein Favorite oder ein Retweet? Liegt mir in den Fingern, das jetzt mit der Frage zu verknüpfen was der Twitterer mit diesem Tweet beabsichtigt hat – wenn überhaupt. Es gibt so viele verschiedene Arten zu twittern, jeder macht es aus anderen Gründen. Jeder geht mit „seinem“ Twitter anders um, hat andere Grundlagen.

Gefühlt stimme ich Mike Schnoor unbedingt zu. Früher war mehr Retweet. Ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass der Klick auf „Favorisieren“ vielen leichter fällt und schneller von der Hand geht, als der auf „Retweet“.

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Mein erstes Mal: re:publica

#rp13 Wand aus PappkartonsNach vielem hin und her, ja, nein, vielleicht, oder doch nicht… habe ich es getan und bin nach Berlin gefahren. Zu meiner ersten re:publica. Aufgeregt war ich. Ich. Zwischen sovielen realen Menschen. Aber neugierig war ich auch. Und ich bin mehr als nur froh darüber, es gewagt zu haben.
Berichtet über ihre re:publica haben schon viele andere. Ich mache hier jetzt einen Rundumschlag aus Neulingsperspektive. Wohlgemerkt Neuling mit privatem Hintergrund. Ja, ich habe meinen Abschluß als Social Media Manager, arbeite aber nach wie vor als Tontechnikerin und erarbeite in meiner raren (meist nächtlichen) Freizeit ein Konzept bzw. Reputation für eine neue berufliche Zukunft. Aber das ist ein anderes Thema, es war letztlich private Neugier mit Berufsinteresse, was mich nach Berlin brachte.

Zunächst war ich froh, dass ich nicht so ganz allein ankam. Mein Zimmer teilte ich mir mit Bianka, wir kamen zusammen in Berlin an und stimmten uns auch direkt für den ersten Tag in unseren Sessions ab. Wohin gehen wir? Was machen wir überhaupt so kurz nach der Ankunft, wenn die meisten anderen schon länger vor Ort sind? Erstmal freuen, dass wir der frühen Schlangenwarterei entgangen waren. Wir konnten direkt unsere Armbänder, Taschen und Halsbänder mit Namen abholen und uns ins Getümmel stürzen.

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Twitterunterstützes Reisen mit Stillstand

Sony Xpreia Active AusschnittDie letzte Woche hatte es in sich. Ich war unterwegs im Leben anderswo, aber mit starker Bindung zum NetLeben. Zuerst zur re:publica in Berlin, danach dann mit Töchterchen nach Segeberg zu Opa. Letzteres machen wir immer 2-3 Mal im Jahr. Ersteres war neu für mich. In vielerlei Hinsicht. Was auch neu war auf beiden Reisen: Ich machte regen Gebrauch von meinem Smartphone (und meinem iPad). Während der re:publica ist das nicht weiter verwunderbar, drumherum jedoch schon.
Es begann morgens mit der Bahnfahrt. In verschiedenen „Gebrauchsanweisungen“ zur re:publica hatte ich gelesen, dass man unbedingt seinen Reisebeginn twittern müßte. Ich überlegte, ob ich das nun rein aus Prinzip auch machen würde. Und ertappte mich dann dabei, dass ich es schlicht deswegen tat, weil ich nichts mit mir anzufangen wußte, da auf dem Bahnsteig absolut nichts los war. Und weil der Bahnmitarbeiter, der mir einen Parkschein aushändigte, schon am frühen Morgen so guter Laune war.

(Hinweis zur Lesung der Screenshots: Sortiert von unten nach oben :-) )

Tweets bei Reiseantritt

Schließlich ging es los. Ich mit meinen diversen Eigenheiten, die alle gegen das Bahnfahren sprechen, saß nach dem Regionalexpress im ICE 374 von Frankfurt nach Berlin. Der erste Schock für mich Platzangstmensch: Der „Fensterplatz“ hatte nur wenige Zentimeter Fenster neben meiner Rückenlehne. Noch dazu war die Luft nicht als solche zu bezeichnen. Ich bekämpfte die aufkeimende Panik mit – genau – twittern.

Irgendwas auf dem iPad spielen, einfach ein Buch lesen – das half nicht. Ich fand überflüssig, was ich da twitterte, sagte mir, das interessiert doch keinen (außer @bb_wortgewandt, die in Göttingen neben mir Platz nehmen sollte). Dennoch twitterte ich, las aber vor allem intensiv, was andere so schrieben. Als es im ICE dann langsam kühler wurde, beruhigte ich mich auch ein wenig. Ich schaffte es, nicht an der nächsten Haltestelle panisch aus dem Zug zu springen. Heilfroh war ich, als ich die Twitter-Kommunikation durch eine mit einem direkten Gegenüber ersetzen konnte. Sonst hätte der Smartphone-Akku die Bahnfahrt nicht überstanden.

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#rpStory13: Kartons und Säulen

Die re:publica 2013 in der Station in Berlin präsentierte sich in Pappkartons. Weiß und blau. Gerade Linien. Beim Durchsehen der wenigen Fotos, die ich in Berlin gemacht habe, entdeckte ich einige dieser Linien an unterschiedlichen Orten zu unterschiedlichen Tageszeiten. Ich denke, die ordne ich (wenn auch leicht verspätet) noch der Foto-Storytelling Blogparade #rpStory13 zu.

In der Station gab es diverse Wände oder Säulen aus den Pappwürfeln. Die begegneten mir genau wie allen anderen schon beim Eintreffen bei der re:publica. Bei dauerhaft gleicher Beleuchtung, mitten am Tag.

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Im Tagesverlauf, als es langsam dunkler wurde, machte ich mit Bianka (@bb_wortgewandt) einen kurzen Ausflug zu Berlins touristisch offiziell wichtigsten Orten . Gut, nicht zu allen, es war nur ein kurzes Luftholen vom Gewusel in der Station. Das Wetter war einfach zu schön, um sich nur in der Station aufzuhalten (außerdem war ich das erste Mal in Berlin). Zum allerersten Beginn des Sonnenuntergangs waren wir am Brandenburger Tor.

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#rpStory13: Theorie und Wirklichkeit – #rp13 Vorbereitungen

rpstory13Ich fahre zum ersten Mal zur re:publica nach Berlin. Während ich überlege, was ich mitnehme, was ich überhaupt mitnehmen kann, kommt mir auf Facebook ein Post von Pia Kleine Wieskamp in die Timeline. Zusammen mit Klaus Eck und Doris Schuppe ruft sie zur  Storytelling Blogparade #rpStory13 auf. Mit drei Fotos sollen persönliche Geschichten zur re:publica visualiert werden.

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#SoMM Blogparade: Faszination Social Media

Social Media Icons
Bildquelle: Icons Aquaticus.Social by jwloh.

Seit dem 1. Mai läuft eine #SoMM Blogparade zum Thema Faszination Social Media. #SoMM? Der Hastag steht für den Social Media Manager Kurs des ILS bzw. der Fernakademie für Erwachsenenbildung. Einige Kursteilnehmer (ich war nicht darunter) kamen kürzlich auf die Idee einer Blogparade. Über das Thema #SoMMblog wurde auf den diversen Plattformen abgestimmt und Faszination Social Media hat gewonnen. Organisiert und den offiziellen Startartikel geschrieben hat Stef Bauske. Gut, da ich mir schon bei der Entscheidung für das Thema Gedanken gemacht habe, halte ich die hier fest.

Faszination Social Media. Hm. Finde ich Social Media faszinierend? Also ich, so ganz persönlich? Nicht wirklich. Social Media können aufregend sein, spannend, es gibt ständig Neues zu entdecken, man lernt immer neue Leute kennen und und und. Ja, Social Media bieten sehr viel. Aber faszinieren tut mich das Thema nicht. Das machen andere Dinge. Vielmehr gehört Social Media zum Alltag.

Ich blogge seit Anfang des Jahrhunderts (damals war das noch eine Web 1.0 Webseite), das ist ganz normal. Warum? Weil es mir Spaß macht. Ganz einfach. Das Internet ist Teil meines Lebens. In die sozialen Netzwerke habe ich mich öffentlich erst gewagt, als ich den Social Media Manager Kurs angefangen habe. Weil mir die Inhalte leicht fallen. Weil ich einen „Draht“ dazu habe. Mitgelesen habe ich an vielen Stellen schon, hier und da war ich auch angemeldet. Aber so ganz ohne Inhalt macht es eben nur halb so viel Spaß. Dieses private Geplapper in aller Öffentlichkeit war nicht so mein Ding. Inzwischen habe ich mich mehr oder weniger daran gewöhnt. Dennoch achte ich genau auf das, was ich in den Netzwerken von mir gebe.

Faszination? Auch wenn ich länger darüber nachdenke, nein, Faszination ist es für mich nicht. Social Media ist menschlich. Es ist schlicht eine Form mit anderen zu kommunizieren, es hilft in Zeiten, in denen sich alte Strukturen immer mehr auflösen. Ich bin weit weg von zu  Hause, habe ein Alter, in welchem man viele alte Bekannte aus den Augen verloren hat. Jetzt finde ich manche wieder. Das ist schön (in den meisten Fällen). Es macht Spaß. Ein wenig Nostalgie in der davonrennenden Zeit. Das passiert hautpsächlich auf Facebook, früher bei Stay Friends oder Wer kennt wen. Ja, bei den beiden Netzwerken war ich auch ganz früh dabei (mittlerweile aber der Menge wegen nicht mehr).

Es ist spannend neue Menschen kennenzulernen.

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Hier gestrandet: Blog Twitterstöckchen

Blog-Twitterstoeckchen TweetKürzlich warf Kristine Honig mir ein Blog-Twitterstöckchen zu. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht sonderlich gut im Fangen bin, also mußte ich erstmal ein paar Tage suchen, bis ich es aufgesammelt habe. Auf die Reise geschickt wurde das Stöckchen (was das ist, erklärt Kristine hier) von Ralph (Webpixelkonsum).

Nun sitz ich da und guck mir dieses Stöckchen an. Fragen zu meiner Twitternutzung. Uff. Die ist bei mir zur Zeit ja eher neben der Spur. Aber ich versuch es trotzdem mal.

Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat und/ oder beruflich?

Auf Twitter, wie auch in anderen Social Media Kanälen, findet man mich als @schreibmamsell.
Öffentlich treibe ich mich erst seit Februar 2012 bei Twitter rum. Mitlesen bei anderen mache ich schon viel länger. Aber selber mit einem „ernsthaften“ Account angemeldet habe ich mich erst mit Beginn meines Fernkurses zum Social Media Manager.

Ja und das mit der privaten und beruflichen Twitternutzung ist hier im Blog immer wieder Thema. Gut, bei meinem aktuellen Beruf fällt das Thema der „echten“ beruflichen Nutzung ohnehin flach. Von daher ist eigentlich alles, was ich twittere, als privat zu bezeichnen. Was zur nächsten Frage führt:

Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?

Im privaten Getwitter gibt es Unterschiede. Zwischen wirklich privatem Blabla und inhaltlichen Themen wie zum Beispiel Kinder und Medien, auch Social Media gehört dazu. Wo der Schwerpunkt liegt, ist dabei variabel. Abhängig von der Zeit, die mir für inhaltliches bleibt. Was zur Zeit gerade mal wieder nicht all zu viel ist.

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Gelesen: Social Media Marketing – Strategien für Twitter, Facebook & Co.

Social Media MarketingC over

Social Media Marketing – Strategien für Twitter, Facebook & Co. von Tamar Weinberg wurde für die dritte Auflage komplett überarbeitet und von Corina Pahrmann und Wibke Ladwig für den deutschsprachigen Raum angepaßt. Das heißt unter anderem, dass ein nicht unbeachtlicher Teil der geschilderten Beispiele von deutschen Firmen stammen. Tut dem Buch sehr gut, dieser Bezug zum „heimischen“ Markt. Und man sieht, dass Corina Pahrmann und Wibke Ladwig weit mehr beigetragen haben, als man normalerweise erwarten würde.

(Randnotiz: Es hat leider ewig gedauert, bis ich das Buch aus dem O’Reilly Verlag endlich richtig lesen konnte, aber jetzt vollende ich endlich diese schon im letzten Jahr begonnene Rezension.)

Zielgruppe
Liest man rein, fällt schnell auf, dass die Autorin(nen) ganz am Anfang anfangen. Von daher richtet sich Social Media Marketing – Strategien für Twitter, Facebook & Co. (warum muß der Titel eigentlich so lang sein?) an Interessierte und Einsteiger ins Social Media Marketing. Es hilft sicher auch erfahrenen Mitarbeitern dabei, dem vielleicht skeptischen Chef das Thema näher zu bringen. Für Menschen, die bereits über Erfahrungen mit den Netzwerken verfügen, die schon Bloggen usw. bietet sich eher weniger Neues. Für diese Zielgruppe gibt es den einen oder anderen Tipp, manch einer mag sich aber eher bei der Lektüre langweilen und den neuen Inhalt damit verpassen.

Inhalt
Als erstes fällt die Menge des Inhalts auf. 480 dicht beschriebene Seiten, vierfarbig bebildert. Schon das Inhaltsverzeichnis ist umfangreich. Gleich in den ersten Kapiteln geht es um das, was, Social Media ausmacht: Kommunikation. Immer im Hintergrund die Frage: Was ist Social Media eigentlich und wie funktioniert „das“? Weiterlesen

Und was kommt jetzt?

Wolken2012 ist vorbei. Es war für mich ein Jahr, in dem ich fast komplett auf mich verzichten mußte. Auf mich oder auf etwas, was man als eigenes Leben bezeichnen könnte. Dazu blieb keine Zeit. Dennoch war es kein schlechtes Jahr. Ein anstrengendes, ein überfülltes Jahr, die Tage stets zu kurz, vieles blieb liegen, ja. Aber insgesamt war 2012 rückblickend betrachtet eher harmlos. Denn es gab mal keine großen Katastrophen.
Für uns schon ein Highlight.
Trotzdem bin ich jetzt, Anfang 2013, reichlich erledigt. Warum? Nun, die Umstände hier sind nicht die einfachsten und die Probleme sind komplex und Ende letzten Jahres sind einige Dinge eskaliert. Dreh- und Angelpunkt ist meine Arbeit, die keinerlei Regelmäßigkeit bietet. Weder von den Tagen her (in meinem Job stehen da 7 in der Woche zur Verfügung), noch von der Uhrzeit. Dadurch bin ich an Arbeitstagen meist erst zu Hause, wenn Töchterchen schon ins Bett muß. Was das auf Dauer bedeutet, werden Eltern nachvollziehen können. Vor allem geschiedene, ohne jeglichen weiteren Familienanschluß in erreichbarer Nähe. Also ohne Offline-Netzwerk.

Deswegen begann ich 2012 meinen Fernkurs zum Social Media Manager. Davon war das Jahr dann geprägt. Jede freie (und auch nicht-freie) Minute investierte ich ins Lernen. Immer mal wieder mußte ich kurze Zwischenpausen einlegen, ständig tauchte auch hier im Blog die eine oder andere Meldung davon auf. Es war nicht immer möglich, alles unter einen Hut zu bekommen.

Ende des Jahres
überschlugen sich dann die Ereignisse. Früher als geplant beendete ich den #SoMM-Kurs. Am Ende hat man die Möglichkeit zwischen vier verschiedenen Wahlheften auszuwählen. Diese Wahl beinhaltet auch die Möglichkeit nur eines oder auch alle vier der Module (oder zwei, drei) zu bearbeiten. Ich wollte wenigstens zwei dieser vier Themen mit im Zeugnis stehen haben.
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