Neueste Beiträge

Fokus Kindersuchmaschinen: Google-Ergebnisse

Google SuchergebnisseWie angekündigt, stelle ich vor die einzelnen Beiträge über Kindersuchmaschinen noch kurz die Ergebnisse von Google für die einzelnen Suchausdrücke. Nur zum Vergleich.

Da Google die Suchergebnisse ja immer „ein wenig“ an den Nutzer anpaßt, sei vermerkt: Ich bin während der Suche nicht bei Google+ angemeldet, der Cache wurde frisch gelöscht. Ich nehme nur die „normale“ Ergebnisliste, Bilder, Video-Suche etc. bleibt außen vor.
Also los, wieviel (und was) findet Google zu dem, mit dem ich auch die Kindersuchmaschinen befragen werde?

Warum fällt das Brot immer auf die Butterseite?
Google bietet mir sofort ca. 4300 Ergebnisse, an der Spitze (wie fast immer) Wikipedia. Definitiv sind die ersten Ergebnisse schon gute Treffer. Das sieht bei den Kindersuchmaschinen ganz anders aus.

Brot
Es finden sich Ungefähr 36.900.000 Ergebnisse (0,27 Sekunden). Ganz klar: So schnell werden wir bei Google mit dem einzelnen Wort kein Ergebnis für unsere zentrale Frage finden. Aber eine Menge über Brot lernen, nach Wikipedia kommt in diesem Fall Chefkoch mit Rezepten. Brot für die Welt bekomme ich als viertes Ergebnis angezeigt.

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NetLeben-Fokus: Umfrage zu Suchmaschinen für Kinder

[Update 8.April 2013: Die Umfrage ist beendet, die Ergebnisse gibt es in der Zusammenfassung des NetLeben Fokus. Danke an die Teilnehmer!]

Für den NetLeben-Fokus Kindersuchmaschinen interessiert mich, welche Suchmaschinen von Kindern wirklich genutzt werden. Das Ergebnis würde ich gerne in den abschließenden Beitrag zum Thema einbinden. Ich freue mich also über eine rege Teilnahme.
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NetLeben-Fokus: Kindersuchmaschinen

Kindersuchmaschinen LogosIm ersten NetLeben-Fokus geht es um Kindersuchmaschinen.

Wie lernen Kinder mit dem Internet umzugehen? Bei uns fiel schon auf einem Elternabend in der ersten Klasse das Wort „Internetrecherche“ (ohne dass es dann wirklich zur Anwendung kam). Aber wie recherchiert Kind im Internet? Wenn es vielleicht wahrscheinlich noch nicht mal die Rechtschreibung beherrscht? Soll man die Kinder dann einfach mal auf Google loslassen? Wohl kaum. Viel zu viele Ergebnisse, die wenigsten davon wahrscheinlich für das Kind relevant. Von nicht-altersgemäßen Inhalten mal abgesehen.

In unserer Grundschule beginnt so etwas wie Medienbildung in Sachen Internet in der dritten Klasse. Ja, von Schulbeginn an stehen im Klassenraum zwei PCs, die aber nur selten genutzt werden. Denn wenn man ein Kind mit Aufgaben daran setzt, werden die anderen abgelenkt (und wollen auch). Es gibt einen Computerraum mit 12 Plätzen. Aktuell (2. Klasse) gehen die Kinder jetzt mit ihrer Lehrerin da rein und werden mit Antolin vertraut gemacht. PCs spielen also durchaus schon eine kleine Rolle im Grundschulleben.

Ins Internet geht es dann wie gesagt ab Klasse 3. Dort sucht man dann mit der Suchmaschine Blinde Kuh. Es gibt ja aber noch andere Suchmaschinen für Kinder. Frag Finn und Helles Köpfchen sind wohl neben Blinde Kuh die bekanntesten. Kürzlich wurden die Ergebnisse einer Studie  des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zu Kindersuchmaschinen veröffentlicht. Weiterlesen

Neu: NetLeben-Fokus

Neu bei NetLeben: Der Netleben-Fokus zu verschiedenen Themen. Das heißt: In Zukunft wird es im NetLeben Schwerpunktthemen geben. Dinge, die mehr als nur einen Beitrag verdienen oder auch benötigen. Eine Themenreihe also. Dafür gibt es jetzt die neue Kategorie NetLeben-Fokus. Das heißt, ich greife ein Thema heraus und widme mich in verschiedenen Beiträgen einzelnen Aspekten. Den Anfang machen Kindersuchmaschinen, in Kürze hier im Blog.

Gelesen: Social Media Marketing – Strategien für Twitter, Facebook & Co.

Social Media MarketingC over

Social Media Marketing – Strategien für Twitter, Facebook & Co. von Tamar Weinberg wurde für die dritte Auflage komplett überarbeitet und von Corina Pahrmann und Wibke Ladwig für den deutschsprachigen Raum angepaßt. Das heißt unter anderem, dass ein nicht unbeachtlicher Teil der geschilderten Beispiele von deutschen Firmen stammen. Tut dem Buch sehr gut, dieser Bezug zum „heimischen“ Markt. Und man sieht, dass Corina Pahrmann und Wibke Ladwig weit mehr beigetragen haben, als man normalerweise erwarten würde.

(Randnotiz: Es hat leider ewig gedauert, bis ich das Buch aus dem O’Reilly Verlag endlich richtig lesen konnte, aber jetzt vollende ich endlich diese schon im letzten Jahr begonnene Rezension.)

Zielgruppe
Liest man rein, fällt schnell auf, dass die Autorin(nen) ganz am Anfang anfangen. Von daher richtet sich Social Media Marketing – Strategien für Twitter, Facebook & Co. (warum muß der Titel eigentlich so lang sein?) an Interessierte und Einsteiger ins Social Media Marketing. Es hilft sicher auch erfahrenen Mitarbeitern dabei, dem vielleicht skeptischen Chef das Thema näher zu bringen. Für Menschen, die bereits über Erfahrungen mit den Netzwerken verfügen, die schon Bloggen usw. bietet sich eher weniger Neues. Für diese Zielgruppe gibt es den einen oder anderen Tipp, manch einer mag sich aber eher bei der Lektüre langweilen und den neuen Inhalt damit verpassen.

Inhalt
Als erstes fällt die Menge des Inhalts auf. 480 dicht beschriebene Seiten, vierfarbig bebildert. Schon das Inhaltsverzeichnis ist umfangreich. Gleich in den ersten Kapiteln geht es um das, was, Social Media ausmacht: Kommunikation. Immer im Hintergrund die Frage: Was ist Social Media eigentlich und wie funktioniert „das“? Weiterlesen

Und was kommt jetzt?

Wolken2012 ist vorbei. Es war für mich ein Jahr, in dem ich fast komplett auf mich verzichten mußte. Auf mich oder auf etwas, was man als eigenes Leben bezeichnen könnte. Dazu blieb keine Zeit. Dennoch war es kein schlechtes Jahr. Ein anstrengendes, ein überfülltes Jahr, die Tage stets zu kurz, vieles blieb liegen, ja. Aber insgesamt war 2012 rückblickend betrachtet eher harmlos. Denn es gab mal keine großen Katastrophen.
Für uns schon ein Highlight.
Trotzdem bin ich jetzt, Anfang 2013, reichlich erledigt. Warum? Nun, die Umstände hier sind nicht die einfachsten und die Probleme sind komplex und Ende letzten Jahres sind einige Dinge eskaliert. Dreh- und Angelpunkt ist meine Arbeit, die keinerlei Regelmäßigkeit bietet. Weder von den Tagen her (in meinem Job stehen da 7 in der Woche zur Verfügung), noch von der Uhrzeit. Dadurch bin ich an Arbeitstagen meist erst zu Hause, wenn Töchterchen schon ins Bett muß. Was das auf Dauer bedeutet, werden Eltern nachvollziehen können. Vor allem geschiedene, ohne jeglichen weiteren Familienanschluß in erreichbarer Nähe. Also ohne Offline-Netzwerk.

Deswegen begann ich 2012 meinen Fernkurs zum Social Media Manager. Davon war das Jahr dann geprägt. Jede freie (und auch nicht-freie) Minute investierte ich ins Lernen. Immer mal wieder mußte ich kurze Zwischenpausen einlegen, ständig tauchte auch hier im Blog die eine oder andere Meldung davon auf. Es war nicht immer möglich, alles unter einen Hut zu bekommen.

Ende des Jahres
überschlugen sich dann die Ereignisse. Früher als geplant beendete ich den #SoMM-Kurs. Am Ende hat man die Möglichkeit zwischen vier verschiedenen Wahlheften auszuwählen. Diese Wahl beinhaltet auch die Möglichkeit nur eines oder auch alle vier der Module (oder zwei, drei) zu bearbeiten. Ich wollte wenigstens zwei dieser vier Themen mit im Zeugnis stehen haben.
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Fundstück: Tiere sind keine Geschenke

Katze Zeichnung

Ich habe eben wirklich zufällig etwas wiedergefunden, an das ich in den letzten Tagen oft gedacht habe. Meine Deutsch-Rede aus dem Jahre 1986 zum Thema Tiere als Geschenke unter dem Weihnachtsbaum.

Es war kurz vor Weihnachten und als mein Kurs dazu verdonnert wurde, Reden zu schreiben und vor der versammelten Mannschaft vorzutragen, gab es einfach kein anderes Thema, welches mir in den Sinn kam. Weil es immer noch so passend ist, im folgenden der original Wortlaut (damals selbstverständlich noch in Schönschrift mit der Hand geschrieben)

Liebe Eltern,
liebe Tierfreunde,
liebe Zuhörer!

Es geht wieder einmal auf Weihnachten zu, draußen wird es kalt, die Tage werden kürzer. Vielleicht gibt es dieses Jahr wieder weiße Weihnachten. Diese Jahreszeit hat doch immer wieder etwas Besonderes. Vor allen Dingen für die Kinder ist Weihnachten immer wieder spannend, jedes Jahr sind sie auf’s neue aufgeregt. Meist ist die Vorfreude groß. Angefangen mit dem Adventskalender, dann kommen die Adventssonntage, den Kindern wird ganz deutlich, wie der Heilige Abend Tag für Tag näher rückt. Schließlich steht der Tannenbaum festlich geschmückt im Zimmer. Und plötzlich ist es soweit! Alles wird feierlich, bei vielen wird gesungen, oder es werden Gedichte aufgesagt. Für sehr viele der Kinder liegt das Besondere an Weihnachten in den Geschenken, die sie unter dem Tannenbaum erwarten. Schon lange vorher haben sie den Wunschzettel an den Weihnachtsmann geschrieben. Natürlich hoffen sie alle, daß ihre Wünsche erfüllt werden. Und welche Eltern möchten, als Weihnachtsmann verkleidet, ihren Kindern diese Wünsche nicht erfüllen?

Nun kommt der entscheidende Punkt, meine große Bitte an sie alle, die diese Wunschzettel in den Händen halten und eine Auswahl über die Geschenke treffen. Sehr, sehr oft finden sich auf diesen Wunschzetteln auch Tiere. Lebende Tiere! Weiterlesen

Der Rest von Hamburg: Hummelsbüttel

See im RaakmoorHummelsbüttel – auf nur wenige Stadtteile von Hamburg trifft die Bezeichnung des Aufrufs zur Stadtteilbericherstattung von Maximilian Buddenbohm „Der Rest von Hamburg“ so gut zu wie auf diesen nördlichen Stadtteil. „Hummelsbüttel? Wo bitte ist das denn?“. Das ist ein Satz, den man selbst in Hamburg oft hört, wenn man sagt, wo man wohnt. Obwohl das ehemalige Dorf mittlerweile 17.000 Einwohner zählt. Ich selbst habe mehr als mein halbes Leben dort verbracht. Mittlerweile wohne ich allerdings schon 12 Jahre nicht mehr in Hamburg, meine Sicht mag also einen leicht historischen Touch haben. Auch wenn ich jedes Jahr immer mal für ein paar Tage meine Mutter besuche.

Also, zurück zur Frage: Wo liegt Hummelsbüttel? Der Stadtteil, der selbst im Verkehrsfunk quasi nie genannt wird? Hummelsbüttel liegt ganz im Norden im Alstertal, zwischen Fuhlsbüttel, Langenhorn, Poppenbüttel und Norderstedt. Viele Pendler fahren täglich durch Hummelsbüttel, auf ihrem Weg von oder nach Norderstedt, Segeberg u.ä. Ja, und sonst? Was bietet Hummelsbüttel? Vieles und nichts. Dieser Stadtteil besticht durch Gegensätze. Man könnte sagen, er ist ein wenig schizophren. Auf der einen Seite wohnen hier Menschen mit viel Geld, die Immobilienpreise rauben mir schlicht den Atem. Auf der anderen Seite gibt es mit Lentersweg, Hummelsbütteler Markt und Tegelsbarg (der teilweise Poppenbüttel zugerechnet wird) einige Hochhaussiedlungen des sozialen Wohnungsbaus. Alle gebaut in den 1970er Jahren. Beide Seiten sind munter gemischt. Weiterlesen

Gedanken zu Tod und Trauer im Internet

Jörg Eisfeld-Reschke ist ziemlich hartnäckig dabei, für die ikosom Blogparade Tod und Trauer im Internet zu „werben“. Für mich eher ein No-Go Thema. Was ich ihm auch so kundtat. In den letzten Tagen formten sich dann aber doch ein paar Gedanken dazu in meinem Kopf. Weniger zu den Leitfragen, eher allgemein zum Umgang mit dem Tod im Internet. Ich treibe mich zum Beispiel noch nicht so lange auf facebook rum, ich wurde dort noch nicht mit einem Todesfall konfrontiert. Noch dazu hat die ARD nächste Woche die Themenwoche Leben mit dem Tod, ich bin zur Zeit also an mehreren Stellen mit dem Thema konfrontiert. 2010 war für mich ein Jahr mit vielen Todesfällen in der Familie, dem engeren und weiteren Bekanntenkreis, das wirkt immer noch nach.

Mit zweien dieser Todesfälle habe ich mich auch online auseinander gesetzt. Aus ganz verschiedenen Gründen. Weiterlesen

Randnotiz: Update für die Facebook App

20121116-090518.jpgFacebook hat seiner App für iOS und Android innerhalb kurzer Zeit mehrere Updates gegönnt. Mit dem ganz frischen Update ist es nun auch möglich zu teilen. Eine Kernfunktion des sozialen Netzwerks wurde damit endlich in die Apps integriert.
Allerdings ist die Funktion nicht vollständig integriert. Ich kann tatsächlich nur an meine Chronik teilen, nicht auf meine Seite oder in Gruppen. Letztlich also doch nur ein halbherziges Highlight :(

Einer meiner alten Kritikpunkte bleibt jedoch: Listen lassen sich immer noch nicht erstellen oder verwalten. Schade, finde ich, weil die Listen so ungemein nützlich sind, um einen Überblick zu behalten.