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Gehören Kinderfotos ins Internet?

am StrandKürzlich auf Facebook: Ein großes Unternehmen welches Produkte für Kinder anbietet, veranstaltet ein Gewinnspiel. Dafür soll man Fotos seiner Kinder posten. Dieses Unternehmen setzt sich auch für die Bedürfnisse von Familien und Kindern ein. Ich sehe da einen Widerspruch zwischen Gewinnspiel und Firmen-Philosophie und verweise in einem Kommentar auf einen Artikel von Schule und Social Media zum Thema Kinderfotos. Das Unternehmen reagiert gar nicht, aber in einem Kommentar werde ich quasi dafür ausgelacht. Kinder und Recht am eigenen Bild? Das Recht am Bild hat nur der Fotograf und damit die Eltern.

Natürlich hatte ich mit solch einer Antwort von irgendjemandem gerechnet. Natürlich posten die Eltern munter die lustigen Fotos ihrer Kinder, um zu gewinnen. Das war nicht anders zu erwarten.

Das Recht am eigenen Bild ist dabei aus meiner Sicht aber nur ein zweitrangiges, die Probleme liegen noch ganz woanders. Mal ganz ehrlich: Wer von uns kennt das nicht, dass unsere Eltern Fotos von uns als Kindern herumzeigen, die sie süß, witzig oder sonstwas finden und wir die nur ganz schrecklich peinlich finden? Zu denen wir dann sagen: „Mensch Mama (oder Papa), das ist voll peinlich, ich will nicht, dass du das jemandem zeigst.“ Dann klappt man das Fotoalbum zu und versteckt das Bild.

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Randnotiz: Ich mag Facebook-Listen

20121030-093159.jpgJa, ich gebe es zu: Ich bin ein Fan der Facebook-Listen. Und das nicht erst seit Facebooks Edgerank-Seiten-Verdrängungs-Strategie. Ich finde diese Listen-Verwaltung einfach praktisch. So kann ich meine sogenannten Freunde einsortieren, Arbeit, Privat, Weiterbildung trennen zum Beispiel. Ich kann einzelne Leute ganz aus meinem Newsstream entfernen, wenn da zuviel auftaucht, was ich gar nicht ständig sehen will. Auf der anderen Seite bin ich mir aber auch sicher, alle Meldungen von der Freundesgruppe angezeigt zu bekommen, wenn ich die Liste aufrufe. Ohne dass Facebook für mich über die Relevanz entscheidet.

Mit Seiten verfahre ich schon seit längerem genauso. Stück für Stück lege ich mir weitere Listen – nach Themen sortiert – an. Klar, jetzt hat das noch einen zusätzlichen Nutzen, nämlich die Sicherheit, Facebooks Filterung zu entgehen und sehen zu können, auf welcher der Seiten es Neues gibt. Aber auch hier war der Ursprung für mich die Übersichtlichkeit und die Sortierung nach Interessen.

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Facebook: Interessen-Listen anlegen

Das Thema ist gerade so in: Auf Grund von Facebooks neuem Edgerank erscheinen nicht mehr alle Beiträge von Seiten in den Neuigkeiten ihrer Fans. Warum, wieso, weshalb – darum geht es hier nicht. Ich möchte hier nur eine kurze Anleitung für Facebook-Mitglieder liefern, wie sie die Posts von Seiten, deren Nachrichten sie wirklich interessieren, weiterhin uneingeschränkt zu sehen bekommen. Das Geheimnis dahinter sind die Interessen-Listen. Ich habe sowohl meine Freunde, als eben auch die für mich interessanten Seiten von Anfang an in Listen sortiert, weil es einfach übersichtlicher ist. Und weil ich so in der Menge der Neuigkeiten immer Themen- bzw. Personengruppenbezogen gucken kann, was mich gerade interessiert.

Aber wie geht das nun? Es gibt verschiedene Wege, sich eine neue Liste anzulegen. Entweder über den Link https://www.facebook.com/addlist. Oder man geht auf einer Seite, welche man in eine Liste sortieren möchte, auf das Zahnrad oben rechts unter dem Titelbild.

Facebook Interessenliste erstellen

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Die tolle neue iOS Facebook App?

Facebook App Gestern ging ein kleiner Aufschrei durch die Webwelt. Facebook hat eine neue iOS App. Und die ist richtig schnell. Auch heute Morgen lese ich überall, wie schnell die App ist.
Auch ich habe sie mir runtergeladen und ausprobiert. Heute Nacht noch, von daher ist dieser Beitrag bei weitem nicht allumfassend. Mir ist nur direkt einiges aufgefallen. Ja, die Facebook App ist schnell. Und im Gegensatz zur vorigen habe ich sie auch nicht direkt wieder gelöscht und lieber Facebook auf dem iPad weiter im Browser genutzt. Die letzte fand ich so unbrauchbar, dass ich mich nicht mal mehr daran erinnern kann, was daran so schlecht war.

So und was ist jetzt mit der aktuellen? Sieht nett aus, auf den ersten Blick richtig gut. Ein Status Update ist schnell über die Navigationsleiste oben geschrieben, genauso wie Fotos und Orte bequem online gestellt werden können. Die Chatleiste ist direkt im Schnellzugriff am rechten Rand untergebracht, dort, wo im Browser zunächst die Werbung zu finden ist.

Aber dann.

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Welchen Sinn macht Klout?

Kloutscore Die Frage, welchen Sinn Klout macht und welche Relevanz hinter dem Score steht, stelle ich mir, seit ich da reingestolpert bin.

Erster Gedanke nach dem Lesen der Daten”schutz”richtlinien war: Wie komme ich da wieder raus? Und dann begann ich ein wenig nach Klout zu suchen. Ich erfuhr zum Beispiel, dass inzwischen manche Hotels der Welt den Klout-Score prüfen um evtl. ein kostenloses Zimmer-Upgrade zur Verfügung zu stellen. Und immer mehr Unternehmen sollen den Klout-Score bei der Stellenvergabe berücksichtigen. Ist das auch in Deutschland so? Wenn, dann sollte ich vielleicht besser an meinem Klout-Score arbeiten, statt zu investieren, Klout wieder loszuwerden?
(Ach ja und was sagt mein Klout Score über meine Kreditwürdigkeit?)

Nun gucke ich mir den Klout Score mal genauer an. Aktuell überarbeitet Klout seinen Algorithmus, bei Netzwertig gibt es Details dazu.

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Gelesen: Das Facebook-Buch von Annette Schwindt

Schwindt: Facebook-Buch
Ich halte es in den Händen: Das Facebook-Buch von Annette Schwindt in der dritten Auflage. Erschienen bei O’Reilly im handlichen Querformat. Das Konzept, von Tim O’Reilly mit dem Twitter Buch eingeführt, überzeugt mich. Auf der linken Seite ein Screenshot, rechts der Text dazu. Oder eher umgekehrt. Der Screenshot veranschaulicht den Text. Immer wieder „Sprechblasen“ verpackte Tipps und Achtungs unten auf den Textseiten.

Annette Schwindt schafft es mit dem Facebook-Buch, ein Buch für absolute Einsteiger aber auch für weiter Interessierte zu schreiben. Sie beginnt bei den absoluten Anfängen und erklärt Facebook Schritt für Schritt.

Das wird schon am Inhaltsverzeichnis deutlich:
1. Einleitung
2. Erste Schritte
3. Privatsphäre einstellen
4. Freunde finden und verwalten
5. Gespräche starten und an ihnen teilnehmen
6. Die Startseite
7. Anwendungen
8. Nicht-öffentliche Kommunikation
9. Gruppen
10. Seiten
11. Facebook mobil benutzen
12. Sonstiges
13. Hilfe suchen und finden
Ausblick
Kleines Facebook Lexikon

Was mir hier gleich auffällt, ist der sehr frühe Hinweis auf die Privatsphäre-Einstellungen. Kaum dass man sich mit Annette Schwindts Hilfe bei Facebook angemeldet, sein Profil eingerichtet und die Grundlagen von Facebook kennengelernt hat, weist die Autorin deutlich darauf hin, dass es da ganz wichtige Einstellungen gibt. Sie schreibt gleich am Beginn des dritten Kapitels: „Auch wenn Sie in diesem Kapitel noch nicht alles verstehen, nehmen Sie das Thema bitte ernst. Es wird Ihnen unliebsame Überraschungen bei ihren späteren Aktivitäten ersparen“

Immer wieder Hinweise zur Sicherheit

Schon hier wird eine Stärke des Buches deutlich: Annette Schwindt beschreibt nicht nur anschaulich, wie Facebook funktioniert.

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Die #SoMMClique geht offline

Eigentlich ist es eher ein Randnotiz. Da es aber mal wieder plötzlich und gehäuft auftritt, ist es schon wieder interessant. Die #SoMMClique lernt sich kennen. In Einzelteilen und vor allem: Im Leben anderswo. Im NetLeben kennen wir uns ja schon, sonst hätten wir uns schließlich auch nicht #SoMMClique getauft.
Durch mehr oder weniger Zufälle ging es für mich aber in diesem Monat plötzlich auch offline weiter.
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Es ist wieder #ff

Twitter Timeline #ffJa, heute ist Freitag. Dass es auch noch Freitag der 13. ist, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Hier geht es nur um den Wochentag. Der jede Woche wiederkehrt. Bei Twitter gibt es am Freitag eine Besonderheit. Plötzlich ist die halbe Timeline voll mit #ff. “#ff?” fragt da manch ein Neuling, was ist das? #ff steht für Follow Friday. Kurz und vereinfacht gesagt, gibt man mit diesem Hashtag an, wen man in der letzetn Woche ganz besonders gern mochte, oder wer einem besonders viele Informationen geliefert hat, oder sonstwas mehr oder eniger bemerkenswertes.

Ich stelle mir jeden Freitag wieder die Frage: Macht der Follow Friday noch Sinn? So inflationär wie er gebraucht wird? Sollte man ihn nicht lieber wieder aufwerten und seltener verwenden? Nur für besondere Anlässe?
Ist es nicht eine viel dauerhaftere Anerkennung eines Followers, wenn man seine Tweets retweetet oder favorisiert? Und zeugt es nicht viel mehr von Sympathie, wenn wir öfter mal dem anderen antworten? Sagen diese drei Dinge nicht viel mehr über die Twitter-Beziehung und den persönlichen Wert des Followers aus, als jeden Freitag x Tweets mit dem Hashtag #ff abzuschicken?

Ich frage mich jeden Freitag wieder, ob ich jetzt z.B. die ganze #SommClique mit einem #ff bedenken soll. Oder was ist, wenn ich nur einzelne herauspicke, mit denen in der Woche etwas mehr los war? Ich mag doch auch niemanden weglassen. Aber: Jede Woche die Gleichen, ist das noch ernst gemeint? Hat das noch Wert? Klar freut man sich, wenn man mit einem #ff bedacht wurde. Das ist die andere Seite. Aber kann man das noch ernst nehmen, wenn es zum Standard wird?
Ich glaube, ich werde mich in Zukunft mehr auf direktes Retweeten, Faven und Antworten verlegen und mir den Follow Friday sorgfältig einteilen. Damit er nicht mehr in der Masse untergeht und nicht Gefahr läuft, bei diversen Twitterern auf der Liste der geblockten Hashtags zu landen, weil er nur noch die Timeline verstopft. Das hat er nicht verdient. Und die Leute, denen man ein #ff schicken möchte erst recht nicht.

BlogSprint. Antworten auf Fragen zum Twitter-Thema

Der BlogSprint und damit mein dabei entstandener Beitrag sind jetzt ein paar Tage alt, Zeit dass ich mich an Teil 3 meiner Nachbetrachtungen dazu mache. Der auch nur Teil 3a wird, weil so schon laaang.

Ich habe während des BlogSprints überlegt, ob Twitter für Gemeinschaftsarbeit eingesetzt werden kann. Der dabei entstandene Überblick mit Fokus auf das, was wir Student(innen) des Social Media Manager Kurses des ILS tatsächlich praktizieren. Auf Grundlage der Erfahrungen in unserer #SoMMClique. Dabei habe ich vieles angerissen, was in der Kürze des BlogSprints nicht näher auszuführen war. In den Kommentaren hier im Blog wurde das auch deutlich. Ein Anreiz, das angefangene Thema weiter auszuführen.

Beginne ich mal mit den gestellten Fragen

Jörg Eisfeld-Reschke bemerkte:
Ich finde es schade, dass Du auf die Zurückhaltung der Männer in Sachen #SoMMClique nicht näher eingehst. Ist das denn eine kursabhängige Zurückhaltung oder nur auf dem Medium Twitter festzustellen? Sprechen sie darüber, warum sie wie (nicht) kommunizieren?

Kurz gesagt: ich weiß es nicht, das aber aus vielen Gründen und umfassend.

Ja, die #SoMMClique ist irgendwie eine Frauenclique, aber warum ist das so? Es hat sich einfach so ergeben. Wie im offline Leben auch. Wir folgen uns in Teilen schon länger, wir haben uns also gegenseitig im Blick. Die Männer hingegen waren in dieser Vernetzung gar nicht inbegriffen zu dem Zeitpunkt des spontanen Entstehens. Somit haben sie es vielleicht auch gar nicht mitbekommen. Wir waren gerade zur selben Zeit am selben Ort und eine sagte etwas, auf das alle anderen einstiegen. Vielleicht waren nur wir Frauen da, vielleicht war es aber auch einfach ein Gezwitscher, dass die Männer nicht interessiert hat. Vielleicht sind wir in unserer Gruppe auch einfach nur am meisten von allen bei Twitter anzutreffen?
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Nachbetrachtungen zum BlogSprint


Teil 2 meiner Gedanken zum ersten BlogSprint.
Ob er wirklich eines Tages des Charakter einer Weltpremiere hat, wie Heike es nannte?
Nun gut, diese Fragen lasse ich außen vor. Ich versuche mal eine persönliche Analyse.

Was geht gut beim BlogSprint?

Der Spaß, der „Kick“, das Abenteuer. Ganz ohne Frage, aufgeregt waren alle Teilnehmer(innen) gestern. War ja auch etwas ganz Neues. Gab es noch nie (also doch Weltpremiere). Der Versuch des gleichzeitigen Bloggens. Live. Öffentlich. Mit dem Ziel ein zusammenpassendes Ergebnis zu bekommen. Aber was, außer diesen eher emotionalen Eckpunkten geht beim BlogSprint noch gut? Geht das Konzept auf? Kann es klappen?
Ja es kann, soviel mal vorweg. Fast allen ist es gelungen, im vorgegebenen Zeitrahmen etwas zu schreiben, das man auch im Blog veröffentlichen kann. Die Kombination der verwendeten Tools war grundsätzlich gut einsetzbar, finde ich. Ein Vorgespräch im Google Hangout. Leider kamen da wohl nicht alle rein. Also braucht es ein paralles Mitteilungssystem für Mitteilungen darüber. Mit dem Hashtag #BlogSprint läßt sich das über Twitter bewerkstelligen. Setzt aber auch voraus, dass alle das auf dem Schirm haben. Öffentliches Schreiben mittels einzelnen PiratePads fand ich sehr praktikabel. Ich habe allerdings auch keine Vergleichs-Erfahrungen.
Soweit so gut. Aber wir haben gestern auch gemerkt, dass es Vorbereitungen braucht.

Die Voraussetzungen damit es klappen kann.

Der eigentliche BlogSprint kann nur klappen, wenn es vorher eine gründliche Vorbereitung und ausreichende Absprachen gibt. Das haben wir gestern gemerkt. Ich habe mich nicht vorbereitet. Ich habe es mir bis zum Schluß offen gehalten, ob ich überhaupt dabei bin. Dennoch konnte ich gut einsteigen. Dank Katja, Heike und Jasmin, die sich im Gegensatz zu mir vorher gründlich Gedanken gemacht haben. So habe ich quasi auf Zuruf angefangen zu schreiben. Weil die anderen ein Konzept ausgearbeitet hatten, wie die Fernlernenden des Social Media Manager Kurses zusammen etwas erarbeiten können. Hätten sie das nicht getan, wäre ich komplett aufgeschmissen gewesen. Ich hatte den Luxus auf die Vorarbeit anderer zurückgreifen zu können und mir den Bereich auszusuchen, der mir gut liegt.

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